Zauberstab

wird er genannt in den USA, in Deutschland bei Redvision geführt als Akku-Massagestab.
Vermutlich einer der edelsten netzbetriebenen Vibratoren, die derzeit auf dem Markt sind.

Er hat die Form eines Mikrofones mit einem großen und beweglichen Kopf, ein ideales Spielzeug also für zwei Partner. Er vermittelt sehr starke Vibrationen, die Verpsannungen sofort lösen dürften. Speziell auch nicht nur beim Liebesspiel sondern rechts und links der Wirbelsäule, an Schultern und dem unteren Rücken.

Mittlerweile gibt es Geräte mit passendem Ladegerät, früher musste separat ein Adapter besorgt werden um dieses Spielzeug Strom “einzuflößen”.

Akku-Massagestab von Redvision

Mobbing

Mehr als 800.000 Menschen, was rund 2,7% aller Arbeitnehmer entsprechen, sind nach einer Untersuchung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Deutschland Opfer von Mobbing-Attaken. Wiederholte Angriffe und Sticheleien von mehreren auf eine Person, die im Regelfall länger andauernd sind. Männer wie Frauen werden gemobbt. Frauen sind jedoch im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen wesentlich häufiger (laut Mobbing-Report der BAuA um 75 %) Opfer von Mobbing.

Übrigens, das hier angegliederte Forum bietet auch die Möglichkeit, sich über solche Themen auseinander zu setzen.

Ein Teufelskreis, am Anfang oft noch gar nicht merklich beginnt, zuweilen eingebunden in Streß und das Bewußtsein “sei froh, dass Du einen Job hast”. Kein Fall ist wie der andere, keine Bewältigung von Überlastung wie die andere. Die einen fangen plötzlich zur Nervenberuhigung an sich mit Süßigkeiten vollzustopfen, andere wiederum rauchen mehr (was den Kreis noch enger werden lässt, da mit jeder Zigarette wertvolle Arbeitszeit verloren geht).

Bereits unter Druck ist es zuweilen am einfachsten Sticheleien und Schikanen einfach runter zu schlucken. Der Chef, der Tag für Tag neue Listen will, die Kollegen die ständig “Hast Du kurz Zeit” fragen, natürlich in der Erwartung sofort Zeit für sie, ihre Aufträge und die Listen vom Chef aufzubringen.

Während Mobbing in vielen verschiedenen Facetten auftritt, weil es unendlich viele Möglichkeiten gibt andere Menschen zu schikanieren, so sind die Folgen für die Opfer im Regelfall immer dieselben. Das Opfer bemüht sich immer mehr gute Arbeit abzuliefern, setzt sich selber immer mehr unter Streß und bietet sich dadurch für weitere Mobbingaktionen an.

Solltet Ihr zu denjenigen gehören, die sich schikaniert fühlen (unwesentlich, ob es jetzt neutrale Beobachter auch so sehen oder nicht) so beginnt ein Mobbingtagebuch zu schreiben. Ihr solltet das Geschehnis, das Datum und die anwesenden Zeugen notieren. Sollte sich später einmal alles in Wohlgefallen auflösen, klasse! Wenn aber nicht, so kann Euch ein solches Mobbingtagebuch eine gute Stütze darstellen.

Ihr glaubt nicht, was Ihr alles in den Jahren voller Schikane verdrängt, was Euch eventuell bei einer Kündigungsschutzklage sehr entgegen kommen kann. Speziell dann, wenn Euch die allerfeinste Variante, das  “Bossing” begegnet.

Internet statt Liebesbeziehung

Laut zogby.com sind ein Viertel aller US-Bürger der Meinung, das Internet könne ihnen eine Liebesbeziehung ersetzen. Ein Beispiel ist Second Life, wo durchschnittliche Alter der Nutzer bei 29 Jahren und damit sehr nahe am künstlichen Alter der Avatare liegt.

Sie gehört demnach nicht in das entsprechende Altersprofil.
Bedeutet das nun aber dass eher die “Jugend” bereit ist in “Visuelle Welten” zu reisen? Sind wir älteren Semester nicht mehr in der Lage zu “träumen”, wie es visuelle Welten verlangen, sind wir zu “bodenständig”? Oder anders gefragt: was bieten die selbst erschaffenen Pseudowelten?

Ganz bewußt baut sich ein Teil der User seine eigene Welt auf, die zuweilen nichts mehr mit der Realität zu tun hat, ohne dass dieses nun zwangsläufig bedeuten muss, dass diese Menschen “realitätsfern” sind. Es scheint so zu sein, dass unsere derzeitige, gelebte, Welt für viele nicht mehr erträglich zu sein scheint oder keine Alternativen zu bieten zu hat, so dass er oder sie sich zwangsläufig ihre/seine eigene Welt aufbauen muss.

Langsam spricht es sich herum

Es hat seine Zeit gebraucht, aber nachdem die Dove-Werbung ihrer Zeit schon einige Schritte voraus war, so registriert nun auch der Werbungskonsument dass superschlanke Modells gehörig leiden müssen um ihre Traumfigur zu behalten. Die eine oder andere benötigt Drogen um mit dem Druck klar zu kommen, manch eine hungert sich zu Tode. Alles Anzeichen dafür, dass die vorgeführten Glamourgirls so gar nicht aus dem Alltag kommen.

So belegt eine Studie der Florida State University, dass die erschreckende Zunahme an Fettleibigkeit zumindest einen positiven Effekt haben könnte: Das durchschnittliche Wunschgewicht der Frauen hat sich leicht nach oben korrigiert, von 66 auf 67,5 Kilogramm. Das wirkt im ersten Moment als keine besondere Ankündigung. Jedoch ist es der Ansatz zu sagen, ein paar Kilos mehr sind besser als Hungerknochen. Übrigens hat das auch den schönen Nebeneffekt daß die Anzahl der essgestörten Frauen sich leicht nach unten reduziert.

Kugelketten

Wie an einer Perlenkette sind Kugeln aufgereiht, die je nach Lust und Laune eingeführt werden können und je nach Vorliebe schnell oder langsam gezogen oder geschoben werden. Hier sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass es sich um abschwaschbare Materialen handelt, die selbstverständlich nach jedem Einsatz gereinigt werden.



Analkette “Anal Beads”

Bier - Abturner Nr. 1

Vielleicht wird Bayern jetzt hoffen, daß es heißt: Bier macht den Mann zum Stier. Leider ist das Gegenteil der Fall. Das Lieblingsgetränk der Deutschen ist der Frust der Frauen. Bier macht Männer nämlich liebesmüde. 

Das Sixpack ist kein Sexpack. Grund dafür ist das weibliche Sexualhormon Östrogen, das bei der Herstellung durch Gärung entsteht. Und so folgt nach der Gaudi am Tresen die tote Hose im Schlafzimmer. Zusätzlich wirkt der im Gerstensaft enthaltene Hopfen allgemein dämpfend. Das Östrogen ist außerdem für den Bierbauch und den bei Männern verstärkten Brustansatz verantwortlich. Dazu müssen allerdings zwei bis drei Halbe täglich konsumiert werden.

Experten empfehlen als Alternative Champagner. Ob sich der allerdings in den heimischen Biergärten durchsetzen wird ist eine andere Frage…

Seitensprung

Wenn sie Seitensprünge verwerflich finden, dann können sie diesen Artikel leicht überspringen. Wenn sie jedoch von einer heimlichen Affäre träumen und ein Prickeln ohne Risiko genießen möchten, dann finden sie hier die Anleitung für eine perfekte Liebelei.

Laut Statistik gehen rund 40 Prozent aller Frauen und knapp 46 Prozent aller Männer fremd, und wahrscheinlich hat irgendwann mal jeder von ihnen die ewige Treue geschworen. Doch irgendwann einmal, befällt früher oder später jede Beziehung der Alltagstrott. Man hat die Möglichkeit dagegen etwas zu unternehmen oder man lässt dem Trott seinen Lauf.

Beim Letzteren stellt sich früher oder später die Langeweile ein. Und man merkt, wie man heimlich von der netten Kollegin aus der anderen Abteilung träumt. Ein paar Wochen später ist es vielleicht sogar schon passiert und man fragt sich ob dieser One-Night-Stand schon verwerflich ist? Die Frage kann man nicht beantworten, aber sollte es beim einen Mal nicht bleiben, gibt es sicherlich einige Dinge, die man beim nächsten Mal beachten sollte. 

Für die heimlichen Stunden ist nicht jeder geeignet:

der/die Sortierte:
Er/Sie will auf keinen Fall den Partner verlassen und wird deshalb genauso vorsichtig sein, wie sie auch. Dieser Typ hat wenig Zeit, ist pünktlich und zeigt sich von seiner besten Seite.

der/die Verräter/in:
Er/Sie lästert gerne über den Partner. Dieser Typ gehört in kein fremdes Bett.

der/die Sehnsüchtige:
Am Anfang ist es nur eine Affäre, aber spätestens nach der dritten Liebesnacht will er/sie einfach mehr.

Single:
Er/Sie ist Single und wird es immer bleiben. Für sie/ihn ist Sex einfach nur ein Spaß.

Der Tatort sollte gut geplant sein, eine zweite Wohnung anzumieten wäre für die kurzen Stunden viel zu teuer.

- Große Hotels sind da besser geeignet. Am besten checkt man mit falschen Namen ein und bezahlt bar.
- Auf keinen Fall eine Wohnung von Freunden verwenden, dies könnte früher oder später rauskommen.
- Auf keinen Fall zu Hause! Es sei den sie wollen unbedingt verdächtige Spuren hinterlassen.

Das Alibi sollte ebenfalls gut durchdacht sein, meistens fliegt es auf, weil man nicht gut im Lügen war. Ein gutes Alibi wäre ein regelmäßiger Kurs in der Volkshochschule oder das Fitnessstudio. Kündigen sie solche Dinge am besten 3 Wochen vorher an. Die Überstunden-Ausrede sollten sie wirklich nur verwenden, wenn sie sowieso regelmäßig Überstunden machen müssen, ansonsten werden sie verdächtig. Wer besonders gute Alibis braucht, sollte sich an so genannte “Alibi-Agenturen” wenden, diese laden sie zu Klassentreffen und Besprechungen ein, buchen anonym Hotels und tätigen bestätigende Anrufe bei ihnen zu Hause.

1. Ob in Strapsen oder Blümchen-Sex in High Heels - was immer Sie tun, tun Sie es nicht ohne Kondom!

2. Knien Sie beim Sex nicht auf Teppichböden. Schürfstellen lassen sich nicht verstecken. Auch auf Knutschflecken und Kratzspuren sollten sie beim wilden, hemmungslosen Sex verzichten.

3. Am selben Abend Sex mit dem eigenen Kerl? Kommt auf ihr Gewissen an. Neue Stellungen sind allerdings verdächtig.

4. Vorsicht mit dem falschen Namen zur falschen Zeit. Benutzen Sie den gleichen Kosenamen.

5. Plötzlich singend beim Abwaschen? Ihre alte Muffigkeit wäre weniger auffällig.

6. Nicht übers Festnetz telefonieren. Die Nummer nicht im Handy speichern, Anruferlisten und SMS löschen. E-Mails nur über anonyme Anbieter schreiben.

7. Keine Tagebücher, keine Fotos oder sonstige Trophäen außerhalb von Bankschließfächern aufbewahren.

8. Freundinnen nur einweihen, wenn sie absolut verschwiegen und nicht mit ihrem Partner befreundet sind.

9. Am besten gar nicht über ihre Affäre reden. Mit niemandem.

Auch wird es sich nicht vermeiden lassen, dass sie sich hin und wieder schlecht fühlen. Schließlich handelt es sich um Betrug.

Keine Geständnisse, nur damit sie sich besser fühlen. Damit würden sie ihren Partner sehr verletzen. In dem Fall hilft der Spruch “Was er nicht weiß, macht ihn nicht heiß!”

Wenn er Verdacht geschöpft hat und sie zur Rede stellt, vergessen sie das Lügen, denn sie wissen nicht, wie viel ihr Partner schon weiß. An dem Punkt ist es Zeit für ein offenes Geständnis.

Eine Entschuldung wird ihnen in ihrer jetzigen Situation wenig bringen, denn dafür ist die Verletzung des Partners viel zu groß. Wenn es die Situation erfordert, gehen sie zu einer Paarberatung oder ziehen sie eine neutrale Person zu einer Aussprache hinzu.

Zum Schluss sei noch gesagt, diejenigen, die sich auf einen Ausrutscher einlassen, müssen sich auch damit auseinander setzen, dass es vielleicht nicht bei einem bleibt. Denn nach dem ersten Mal sinkt die Hemmschwelle gewaltig.

“Er” sucht ältere “Sie”

Was vor Jahren fast nicht denkbar war, oder besser gesagt recht selten offen gezeigt wurde, ist mittlerweile sehr häufig sichtbar: junger “er” und reife, erfahrene “sie”. Ein klassisches Beispiel aus einem Kontaktmarkt: “eine meiner Phantasien ist der Sex mit Altersunterschied. Ich bin 24 Jahre alt und suche reife Damen und erfahrene Stuten, die auf jüngere Männer stehen. Ich tausche mich gerne per email aus und bin ebenso an realen Treffen (Raum Nürnberg) interessiert.” 

Die Scheidungsrate liegt bei diesen Partnerschaften mit 50% um 15% höher als bei Partnerschaften, in denen die Ähnlichkeit der Herkunft, Nationalität und Alter überwiegt. Trotzdem zeichnet sich ein Trend zu unkonventionellen Partnerschaften ab. In den USA ist bereits jede 5. Frau älter als ihr Partner.

Grundsätzlich mal klasse, dass nicht nur Männer mit jüngeren Partnerinnen die tollen Hechte sind sondern auch dass das Gegenstück immer häufiger wird! Woran aber liegt diese recht offensichtliche Vorliebe? Oder liegt es einfach nur daran, dass das Internet gegenüber dem realen Leben Möglichkeiten zum Austoben der eigenen Fantasien gibt?

In der Stammkneipe könnte es schwerer fallen, inmitten von Kumpels, eine ältere Person anzusprechen. Im www schaut Dir niemand über die Schulter, Du bist alleine und kannst Deine Wünsche und Fantasien ausleben.

Der positive Aspekt dieser Verbindungen könnte unter anderem sein, dass er sie nicht bevormundet weil er sie gerade wegen ihrer Stärke und Kompetenz liebt. Auch in Sachen Sex und Erotik kann sie die Lehrmeisterin schlechthin sein. Es scheint so zu sein, dass durch das www sich hier bessere Möglichkeiten bieten einer solchen Vorliebe nachzugehen. Und Ladies, was bitte spricht dagegen, dass wir - wenn wir Lust haben - uns nicht darum kümmern wenn er etwas jünger ist. Wird er nicht von alleine älter?

Ich denke, die Zeiten sind lange vorbei, in welchen eine Frau ab oder über 30 das Gefühl haben muss uninteressant zu sein. Ist es denn rein erotisch oder sexuell nicht viel mehr so, dass Frauen die Höchstphase des sexuellen Interesses gerade mit 30 haben?! Pech für die Herren der Schöpfung, dass es bei denen da bereits abwärts geht …. Leben wir doch einmal uns aus! Ich meine damit beileibe nicht über die Strenge zu schlagen!!! Ich meine damit einfach nur “leben”!!! Ohne dass uns interessiert was die Nachbarn sagen - ohne darauf zu achten, was die Werbung in Sachen Figur oder Mode doktriert…….

Auch aus diesem Grund eine spezielle Rubrik für ältere, erfahrenere Frauen und Männer beim Kontaktmarkt für Rubensfrauen.

Sex im Alter

Jeder, der noch jung ist und voll im Leben steht, denkt nicht viel über die Erotik im Alter nach. Wenn doch mal ein Gedanke daran aufkommt, wischt man ihn gern beiseite und hofft eigentlich nur, dass man auch jenseits der 50 oder 60 noch Spaß im Bett haben kann. Wie es tatsächlich ist und wie die Erotik im Alter erlebt wird, wissen nur die wenigsten, denn das ist immer noch ein Tabuthema in unserer Gesellschaft. 

Gibt es Erotik im Alter?
Haben Sie sich schon mal gefragt, ob Sie mit 65 Jahren immer noch Lust auf Sex verspüren? Oder wissen Sie, ob auch ältere Menschen noch regelmäßig Sex haben? Dieses Tabuthema wird von unserer Gesellschaft mit äußerster Vorsicht behandelt und wenn überhaupt, dann wird nur hinter vorgehaltener Hand darüber gesprochen. Mit wem sollte man sich schließlich auch darüber unterhalten? Die eigenen Eltern wird man wohl kaum über ihr Intim-Leben befragen.

Dabei ist Erotik im Alter gar nichts Ungewöhnliches und gehört einfach auch zum Leben dazu. Auch Menschen jenseits des Rentenalters verspüren noch Lust, wollen ihre Fantasien ausleben und Spaß im Bett haben. Natürlich kommt es ihnen dabei nicht mehr so auf die Häufigkeit an, wie es vielleicht in jungen Jahren ist, sie legen mehr wert auf die Qualität des intimen Beisammenseins.

Wie äußert sich die Erotik im Alter?
Wenn wir an Sex denken, kommen uns sofort die Bilder ungezügelter Lust in den Sinn. Wir denken an nicht enden wollende Höhepunkte, verrückte Stellungen und an vieles anderes. Ab einem gewissen Alter sind aber diese Höchstleistungen nicht mehr so wichtig in der Erotik. An die Stelle von multiplen Orgasmen tritt der Wunsch nach Nähe und Zärtlichkeit und gerade Frauen verzichten dafür gern auf einen Orgasmus.

Überhaupt werden die gemeinsamen Stunden im Bett intensiver wahrgenommen und wenn die Partnerschaft schon immer sehr offen war, werden auch im Alter die Fantasien, die man austauscht und umsetzt, nicht abnehmen. Auch wenn die Männer immer noch stark das Bedürfnis nach einem Orgasmus haben, steht die Zärtlichkeit und das Aufeinander-Eingehen doch deutlich im Vordergrund. Man könnte fast sagen, mit dem Alter steigt auch die Qualität des Sexes. 

Aber natürlich gibt es auch Probleme, die den Sex im Alter schwierig machen. Zum einen ist oft die prüde Erziehung ein Hindernis und zum anderen sind auftretende Alterserscheinungen oder auch Krankheiten ein Thema, das viele beschäftigt.

Was für Probleme treten auf?
Die Menschen, die heute im Seniorenalter sind, haben meist eine recht konservative Erziehung genossen. Bei vielen ist der Gedanke im Hinterkopf, dass die Lust auf Sex etwas Schlechtes ist und das auch gerade besondere Wünsche pervers sein könnten. So bauen sich schon im Kopf Hemmschwellen auf, die nur schwer überwunden werden können. Dazu kommt noch, dass sich ältere Menschen nur selten trauen, offen mit jemandem über ihre Lust zu sprechen. Sie fühlen sich da oft etwas allein gelassen und wissen sich selten selbst zu helfen.

Andere Dinge, die das Sexualleben der Älteren beeinflussen kann, sind die natürlichen Prozesse der Alterung des Körpers. Bei Männern treten dabei häufig Erektionsprobleme auf und Frauen leiden an einer Trockenheit der Scheide. Zum Glück gibt es da aber schon Abhilfe und ein Arzt des Vertrauens kann über diese “Nebenerscheinungen” schnell hinweg helfen.

Das größte Problem sind aber die Krankheiten, die in der Beziehung auftreten. So haben viele Angst, nach einem Herzinfarkt einen Orgasmus zu bekommen. Schließlich bedeutet das eine enorme Belastung für den Körper und gerade das sollte man ja eigentlich vermeiden. Auch wenn der Partner beispielsweise an Krebs erkrankt ist, sind die Ängste groß. Aber auch hier kann ein Gespräch mit einem Arzt helfen, die Ängste zu überwinden und einen Weg zur Sexualität zu finden.

Amerikanische Forscher haben sogar herausgefunden, dass Sex im Alter durchaus positive Wirkungen auf die Gesundheit hat. Glaubt man der Studie, so macht Sex jung und glücklich, killt die Falten, mindert Schmerzen und hilft sogar bei Erkältungen! Auch ist erwiesen, dass Partnerschaften im fortgeschrittenen Alter eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität und sogar der Lebenserwartung bewirken.

Warum Tabuthema?
Warum der Sex im Alter noch immer ein Tabuthema ist, ist eigentlich schwer zu erklären. Manche erklären es sich damit, dass man sich ungern faltige Körper bei der Liebe vorstellt, andere nennen gern den Vorwand der Angst des eigenen Alterns. Fakt ist jedoch, das vieles einfacher sein könnte, wenn dieses Thema nicht totgeschwiegen wird.

Gerade in Alten- und Pflegeheimen spielt die natürliche Lust immer eine große Rolle und für das Personal ist es schwer, damit umzugehen. Die ständige Nähe zum Tod macht den Glauben an die Sexualität schwer und somit wird den Heim-Bewohnern auch keine Lust zugestanden.

Das hat zur Folge, dass immer eine gewisse Spannung in der Luft liegt und das die alten Menschen sich unwohl fühlen. Zum Glück ändert sich langsam etwas in dem Denken und von Generation zu Generation wird offener gesprochen und man gesteht auch 70- oder 80-jährigen noch ihre Lust auf Sex zu.

Sex zwischen jung und alt?
Ein weiteres Thema, über das man nicht gern spricht, ist der Sex zwischen jungen und alten Menschen. Ist ein Rentner heute mit einer jungen Frau zusammen, führt man die Beziehung auf Geldgründe zurück. Gönnt sich eine ältere Frau einen jungen Liebhaber, tuschelt man hinter ihrem Rücken und sieht ansonsten beschämt weg.

Dabei sind solche Beziehungen meist ein Gewinn für beide Seiten. Gerade junge Männer hegen oft die Fantasie, Sex mit einer erfahrenen Frau zu haben und immer mehr probieren es auch aus. Dabei geht es nicht immer um die Schönheit der Körper, die im Alter zwangsläufig etwas leidet, sondern es geht vielmehr um die Erfahrung, die so eine Frau vorweisen kann.

Dieser Trend zeichnet sich auch im Internet immer deutlicher ab und Erotik-Seiten, die dieses Thema beinhalten, gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Vielleicht halten das viele jetzt für unvorstellbar oder sogar pervers, doch im Grunde genommen kann man es ähnlich wie einen Fetisch betrachten.

Auch in diesem Gebiet wird es Zeit, dass wir alle etwas toleranter werden und jedem Menschen seine eigene Lust zugestehen. Nicht alles ist nach unserem Geschmack, aber solange die Beteiligten Spaß an dem, was sie tun, haben, sollte es einfach akzeptiert und auch respektiert werden. Dann können auch ältere Menschen ihre Sexualität bald ohne negative Gedanken ausleben und brauchen sich nicht mehr darum kümmern, was andere über sie denken.

Besserer Sex?

Sex-Forscher Prof. Habermehl (52) behauptet sogar: “Dicke machen besseren Sex! Denn sie sind Genussmenschen. Ihr Hormon-Haushalt ist ausgeglichener. Deshalb erleben sie den Sex intensiver.” Könnte das vielleicht einer der Gründe sein, warum oftmals mollige Frauen glücklicher und zufriedener in ihren Ehen sind? 

Haben doch auch wissenschaftliche Untersuchungen in den USA mit mehr als 1000 Paaren belegt: Fast alle Ehen, in denen die Frauen nicht ständig auf ihr Gewicht achteten, waren glücklich. Besonders schlanke Frauen sind demnach eher unzufrieden und daraus entsteht ein Risiko für die Partnerschaft.

Bewies doch eine Studie der Cornell Uni in Ithaca (New York) dass mollige Frauen eine glücklichere Ehe als ihre schlanken Geschlechtsgenossinnen führen. “Viele dicke Frauen sagten uns, dass sie in ihrer Ehe sehr glücklich seien, schlanke Frauen dagegen waren weit weniger zufrieden”, so die Auskunft von Professor Jeffrey Sobal, der innerhalb dieser Langzeit-Studie mehr als 1000 Paare immer wieder über ihr Eheglück befragte.

Was mir an dieser Stelle wichtig erscheint:
Schlanke, mollige oder dicke Frauen: jeder Typ davon ist anders und wird für den Partner mehr oder weniger befriedigend sein. Wir möchten hier ebensowenig mollige Frauen in den Himmel heben und schlanke “abwerten”. Wir sehen den Sinn dieser Homepage einfach darin den molligeren Frauen andere Informationen zur Verfügung zu stellen als die Werbung dies tut!