Archive for the 'Flirten' Category

Verliebtheit oder Chemiechaos in unserem Körper?

Samstag, Oktober 6th, 2007

Ist es nicht ernüchternd, wenn wir uns darüber klar werden, dass Liebe und Sex auf biochemische Prozesse zurückzuführen sind. Außenreize die ein Mensch verspürt, werden aufgenommen, verarbeitet und mit Reaktion beantwortet. Dieses ist ein Zusammenspiel der verschiedensten Moleküle.

Um nicht den ganzen Zauber der Verliebtheit durch die Chemie zu erklären zu können gibt es wenigstens die Gewissheit, dass es sich nicht einen speziellen Schalter handelt, den man/frau umlegt um verliebt zu sein.

Es handelt sich um ein hochkompliziertes System der psychologischen Biochemie. Schon der Blutzuckerspiegel wirkt sich auf das Befinden eines jeden aus und somit auch indirekt auf das Liebesleben.

Lustempfindung und Belohnung als biochemischer Prozeß?

Es lassen sich Stoffe finden, die das Verhalten der Liebenden besonders stark prägen. Zu ihnen gehören Cortisol, Testosteron, Östrandiol, Dopamin, Adrenalin, Serotonin, b-Phenylethylamin (PEA), Oxytocin, Vasopressin und Endorphin zu zählen. So ist Dopamin wichtig für Belohnung und Lustempfindung und nebenbei somit wichtig für den Vorgang des Lernens. Wird Ratten, bei denen Dopamin für die steoreotypen Paarungsbewegungen verantwortlich ist, ein Dopamin-Rezeptor-Blocker verabreicht, so findet kein Geschlechtsakt statt.

Der Serotoninspiegel und die Gefühle

Serotonin in der richtigen Konzentration macht ausgeglichen und erzeugt wohliges Gefühl. Depressionen, Panikzustände und Suizidgedanken können von einem zu geringen Serotoninspiegel her rühren. Dieses Wissen wird pharmakologisch genutzt: Viele Antidepressiva erhöhen die Wirkungsdauer des Serotonins im synaptischen Spalt. Durch derartige Depressiva kann auch das soziale Verhalten erhöhte werden, wie in amerikanischen Studien herausgefunden wurde.

Mann und Frau oder Katz und Maus?!

Beruhigend erscheint, dass zumindest doch noch gewisse Außenreize vorhanden sein müssen, um das Liebesspiel zum Beginn zu bringen. Mit zunehmender Dauer einer Beziehung nimmt die Konzentration an PEA ab und das ganze läuft in ruhigeren Bahnen. Statt des PEA, dass einem die Unruhe eines frisch verliebten gibt, werden im Laufe der Zeit bzw. der Beziehung mehr Endorphine ausgeschüttet.

Naschkatze wegen Liebenskummer?

Wird übrigens bei Liebeskummer Mann oder Frau zur Naschkatze, dürfte das daran liegen, dass PEA in Schokolade in höheren Konzentrationen vorkommt. Der Liebesentzug wird quasi durch Schokolade wieder ausgeglichen.

Keine Angst vor heißen Jungs

Samstag, Oktober 6th, 2007

Du stehst wieder einmal an der Bushaltestelle und Deine morgendliche Fitness hält sich, gelinde gesagt, noch in Grenzen. Da, aber hallo, plötzlich bist du wach: Der Junge, der neben dir wartet, hat ein ausgesprochen süßes Lächeln und unterhält sich so lebhaft mit seinem Kumpel, dass er anfängt Dich zu interessieren.

Aber nun? Wie geht es weiter?

Grundsätzlich gilt: Erzwingen lässt sich nichts!
Was aber hindert dich daran, ihn lächelnd anzusehen - ihn zu registrieren? In Sekundenschnelle entscheidet sich, ob Menschen sich sympathisch sind oder nicht. Was könnte eine bessere Grundeinstimmung sein, als ein Lächeln am Morgen?

Du würdest ihn ja gerne ansprechen ….

Was hindert dich dann daran! Jedoch musst du dich von einer Gewinnen- oder Verlieren-Haltung lösen! Flirten bedeutet: freundlich sein, den anderen zu registrieren, ihm gegenüber positiv eingestimmt zu sein. Flirten bedeutet nicht, dass Dein Traumprinz sofort seinen Schimmel holt um mit Dir den Rest seines Lebens gemeinsam zu verbringen.

Du kannst an der Bushaltestelle ebenso nach irgendeiner Busverbindung nach “Gott-weiss-wohin” fragen wie im Supermarkt nach dem Unterschied der verschiedenen Mehltypen. Vermutlich kennt er die Unterschiede genauso wenig wie Du, aber vielleicht entwickelt sich daraus schon ein Ansatz.

Nur wenn Du Dich magst, wie Du bist, kann auch ein anderer Mensch Dich anziehend und nett finden

Wenn ihr mit euch selbst im Reinen seid, werdet ihr auch nach außen auf eure Mitmenschen harmonisch wirken. Schätzt euch also selbst, mit euren Fehlern, Schwächen und Stärken. Bist du mollig oder ein Pickel auf Deiner Nase ist gerade in schönster Blüte entflammt, so ändert das nichts an Dir, einem Lächeln oder der Aufmerksamkeit, die Du dem anderen zukommen lässt!

Wenn “er” aber nicht reagiert?

Dann könnte er einfach mit seinen Gedanken woanders sein, Magenschmerzen haben oder einfach Angst vor der nächsten Mathearbeit! Und genau jetzt kommt der wichtigste Punkt: Nicht enttäuscht sein, wenn er dir nicht die gewünschte Reaktion zeigt. Flirten heisst nur nett sein. Du solltest nicht unbedingt eine Gegenleistung dafür erwarten, dass du nett bist!!! Schön, wenn er reagiert, schade wenn nicht! Als Resultat solltest Du ihn jetzt aber keinesfalls ignorieren. Beim nächsten Zusammentreffen hat er seine Algebra-Probleme vielleicht schon vergessen und kann ganz anders auf dich zugehen.

Auch wenn er nicht reagiert hast Du gewonnen

Was hast Du verloren wenn er nicht reagiert? Nichts (zumindest dann wenn Du Dir im Vorfeld einfach nur vornimmst nett zu sein)! Aber Du bist wieder ein Stückchen weiter, da Du ein Gespräch geführt hast.

Merke Dir: Wer etwas tut, der könnte “verlieren”, wer nichts tut, hat schon “verloren”.

In diesem Sinne:
Respektiere und schätze Dich wie Du bist und gehe mit einem Lächeln auf alle anderen Menschen zu. Das Lächeln ist eines der wenigen Dinge, die der Mensch kostenlos bekommen hat. Nutze es!

Stundenplan gegen Schüchternheit

Samstag, Oktober 6th, 2007

Lektion 1 - Lächeln …

Eigentlich will mann/frau doch so gerne Kontakt, aber die verflixte Schüchternheit macht immer und immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Übrig bleibt ein schales Gefühl und die Unzufriedenheit mit sich selbst.

Es geht auch anders!
Du wirst aber ein bischen Mut brauchen! Mut und den Willen dich selber nicht kleiner und wertloser zu machen als du bist. Jeder Mensch ist wertvoll - schon auf Grund seiner Existenz. Und was spricht dagegen, dass genau Du (ja du!) die/derjenige bist, die das Gegenüber an der Bushaltestelle, im Cafe, in der Kneipe oder sonstwo auf der Welt, kennenlernen möchte? So, du sagst jetzt schon wieder nein? Wie kannst du wissen was andere über dich denken, bist du Hellseher?

Im Sandkasten ging es noch einfach

Und zwar deshalb, weil wir alle vom Leben noch keine Hiebe abbekommen haben und relativ leicht und schnell gemeinsam Sandburgen bauten oder uns die Schaufel des anderen ausleihen konnten.

Warum fällt uns das jetzt alles so schwer? Weil wir vom Leben bereits den einen oder anderen Hieb mit der Sandschaufel abbekommen haben? Haben wir das aber nicht vielleicht bereits auch im Sandkasten und konnten es nur einfach vergessen? Und überlebt haben wir es ja wohl auch!

Schritt für Schritt zum ersten Kontakt

Warum setzen wir es nicht ein? Warum sehen wir verschämt weg wenn ein Mensch uns freundlich ansieht? Muss das Gegenüber uns nicht Aroganz unterstellen? Ich befürchte ja!

Ich höre schon in Gedanken den Kommentar: “Aber ich schaffe es doch nicht zu lächeln”. Und genau hier müssen diejenigen ansetzen, die nicht für überheblich gehalten werden wollen und deshalb alle Sympatien selber verspielen.
Setze Dir selber ein Ziel! Nehme Dir vor mutig in den Tag zu gehen und die Menschen zu registrieren, die dir begegnen; schau ihnen in die Augen. Du wirst sehen, du wirst jeden Blick überleben. Dein Gegenüber ist ein Mensch wie Du, ich, oder deine Sandkastenfreundin - nicht mehr und nicht weniger!

Wenn Du diesen ersten, bewußten, Schritt erfolgreich überlebt hast kommt Lektion zwei.

Die einfachste Chance zu neuen Kontakten gab uns die Natur: das Lächeln

Du hast nun also Dein Gegenüber registriert und nicht verschämt zur Seite gesehen. Auch wenn das am Anfang bestimmt öfters passiert, so ist das keine Schade: du übst ja noch! Ich denke das Wichtigste ist sich selber zu erlauben, einen “Fehler” zu machen, aber auch zu versuchen, diesen nicht ständig wieder zu begehen.

Nun ergänze doch deinen Blick mit einem Lächeln! Du wirst sehen, auch das wirst Du überleben. Lächeln heisst einfach nur freundlich sein. Es stellt kein unmoralisches Angebot dar und eine Erwiderung entscheidet nicht über Leben und/oder Tod! Vielleicht ist der/die andere genauso schüchtern wie Du und kann nicht mit einem Lächeln reagieren. Na und! Du hast ihm/ihr Freundlichkeit zugesendet, die ihm/ihr vielleicht auch Mut für die Zukunft gibt.

Es ist weniger wichtig, wie schnell Du diese Schritte umsetzen kannst. Viel entscheidender ist die Tatsache, dass Du ein wertvoller Mensch bist und auch andere Menschen schätzt. Du kannst ihnen diese Wertschätzung durch ein Lächeln signalisieren.

Hierbei sollte es ein bischen sein wie in der Liebe: es sollte dir nicht wichtig sein, wie der andere reagiert; sondern dass du ihm zeigst wie du zu ihm stehst.
Überleg ganz einfach einmal in dich hinein wie du dich fühlst, wenn dich morgens jemand anlächelt…. Vielleicht ist durch dieses kleine Lächeln der Tag schon zu deinem Freund geworden. Wenn du anderen genau dieses Gefühl vermitteln kannst, so wird es auch zu dir zurückkommen.

Versuche es und schüttele nicht gleich den Kopf!

Im Forum ist viel Platz für Eure Tip(p)s und Hilfestellung - aber auch für Fragen! Dieses Forum erfreut sich über einen Austausch untereinander mehr als durch Monologe, die ich liefere…. Also, wenn Ihr Mut und Lust habt, dann würde ich mich über Euere Beteiligung im Forum freuen!!!

Im Kampf gegen die Schüchternheit

Samstag, Oktober 6th, 2007

h will Dir - Euch - mal was zum Thema Schüchternheit oder meinen Weg raus erzählen.
Nun, eigentlich war ich schon recht immer locker im Umgang mit anderen Menschen - aber nur wenn es nicht um Liebe oder Zuneigung - versagen oder gewinnen - ging.

Ich war einige Male im TV, x-mal in der Zeitung, machte das Mangement einer lokalen Band und wusste wie man redet - geschäftlich. Beruflich hatte ich ständig Ehrungen oder Weiterbildungen durchzuführen. Vor (fremden) Menschen reden, sie ehren und ganz schnell in die Situation der Veranstaltung oder der Menschen an der Veranstaltung einsteigen. Aber es waren sachliche Dinge, ein bischen Mensch sein und ein paar eigene Gefühle dazu; aber niemals war Liebe oder Verliebtheit im Spiel. Ich war im Kampfsport die einzige Frau, und das auch noch mit Übungsleiterstatus - aber auch hier ging es um menschliches, trainierendes, sachliches - nichts beziehungstechnisches.

Glaubt Ihr, trotz obiger Tatsachen, ich wäre in der Lage gewesen auch nur einen Blick dem Mann meiner Träume zuzuwerfen?? Weit gefehlt.

Ein glückliches Händchen hatte ich damals auch nicht in der Auswahl meiner Männer. Vielleicht deshalb logisch, weil ja nicht ich wählte sondern mich auswählen ließ. Ich war ja zu feige zum selber wählen. Dazu hätte ich Mut benötigt “ihn” anzusprechen, weil er vielleicht ebenso schüchtern ist wie ich …

Da gab es dann plötzlich einen Tag …. ein “er” erschien auf der Bildfläche, der mich so faszinierte dass ich dachte die Welt bricht zusammen. Ich traute mich keinen Blick zu erwidern, musste deshalb also arogant wirken, dass es dem Teufel graute. Da ich ja recht häufig mit meinem Freundeskreis oder einzelnen Freunden unterwegs war wirkte ich alles andere als schüchtern… Was “er” sich denken musste geht in jedem Fall zu meiner Ungunst.

Zu diesem Zeitpunkt habe ich beschlossen ich will das ändern …
Von dem Zeitpunkt an dauerte es noch viele bange Gedanken und Stunden bis ich anfing es zu ändern …

Meiner besten Freundin erzählte ich dass ich mir jetzt den Mumm nehmen werde ihn anzusprechen, heute, morgen oder übermorgen… ich habe - ohne Witz - angefangen Baldrian zu nehmen (ist ja harmlos, wirkt, wenn überhaupt, erst spät) aber ich wusste die natürliche Angst überwinde ich nicht ohne Tricks. Und ich überwinde sie nicht ohne Härte gegenüber mir selbst.

Ich habe “ihn” angesprochen. Ich habe den Mut zusammen genommen und meine Knie waren nahe dem Erdboden. Aber, oh Wunder, es kam nichts negatives von diesem “Traumprinz”. Ein nettes - wenn auch sehr kurzes Gespräch - aus Ende und mein Teilerfolg, der mir zeigt “Holla, der Kopf ist ja noch drauf”.

So, nun war ich zwar für mich selber weitergegkommen, aber was nun? Das erste Mal einen Schwarm angesprochen; … das kann es ja auch nicht gewesen sein.

Nun also Lektion zwei: Ich habe mit mir selber ein Agreement geschlossen, dass ich regelmässig (für meinen Fall damals eigentlich undenkbar) einmal in der Woche alleine in eine bestimmte Kneipe gehe. So als Minimum habe ich von mir abverlangt 30 Minuten dort zu verbringen. Nach dieser Zeit habe ich mir ein- und zugestanden wieder gehen zu dürfen, aber diese 30 Minuten habe ich mir selber abverlangt.

Es war übel, die ersten Male, ich war allein, wusste nicht wo ich hin sehen soll, zu “ihm” traute ich mich auch nicht. Aber ich habe es weiter durchgehzogen. Ich traute mich irgendwann zu ihm, er kam dann auf mich zu, es entwickelte sich eine Art Kontakt. Aber ich habe ihm und mir die Möglichkeit gegeben zu reagieren oder nicht zu reagieren. War er muffig, dann habe ich für mich den Kopf zusammengenommen und mit mir selber im Zwiegespräch geklärt, dass seine ablehnende Haltung nichts mit mir zu tun haben muß.
Nach einigen Abenden erfuhr ich dann von ihm woran seine manchmal muffelige Laune lag: am verlorenen Fußballspiel. Er war aktiver Kicker! Hätte ich jetzt diese Laune auf mich bezogen und mich zurückgezogen, so hätte ich mich einer sehr schweren, aber wunderbahren, Erfahrung beraubt.

Es wurde niemals eine Liebesbeziehung … aber ich habe dadurch gelernt die Kraft zu bekommen zu kämpfen. Die Kraft selber zu wählen und selber an die eigenen Grenzen zu gehen. So leicht wie sich diese Zeilen zu schreiben scheinen, so schwer waren sie zu leben! Ich bin fast gestorben … immer die Angst vor Zurückweisung … nicht beziehungstechnisch … sondern menschlich. Nach dem Schema “was will die Kuh denn ….”.

Niemals hat jemand so reagiert! Und ich bin keine Claudia Schiffer!

Motivation, Lust oder Kraft jemanden kennenzulernen hatte ich damals nicht … ich habe versucht, sie mir zu erarbeiten! Ich hatte einfach die Nase voll von meinem eigenen Leid oder dem Mitleid mit mir selber? Ich kann es Euch nicht sagen …

Nur, keine noch so große Schüchternheit kann nicht durch eigenen Willen überwunden werden. Aber Ihr braucht Zeit, Geduld und zuweilen Härte zu Euch selbst. Zumindest bei mir hat dieser Weg funktioniert. Ich bin ihn lang gegangen. Das was hier kurz geschrieben ist war ein Weg über mehr als nur Monate. Und ich lerne noch immer ….

Du siehst es anders? Dann sag uns doch mal im Forum wie!

In diesem Sinne,
viel Power und Kraft wünschen wir denjenigen, die sie brauchen!

Singlefallen

Montag, Oktober 1st, 2007

Klar hat jeder irgendwann einmal die Zeit, wo man keinen festen Partner zur Hand hat und auch in nächster Zeit keiner in Sicht ist. Aber nicht jeder kann mit der „großen Freiheit“ umgehen. Warum? Das werdet Ihr gleich lesen!

Es ist Sonntagmorgen, die Nacht hat sie mal wieder alleine mit einer Wärmflasche und ein paar Notfall Schokoriegeln verbracht. Was wird sie heute machen? Jammeranrufe bei den Freundinnen, auf der Couch hocken und sich die Soaps reinziehen, vielleicht zur Vernissage gehen, am Abend ewig lang in der Badewanne liegen. Und all das mit diesem Frustgedanken im Kopf: Ich habe/finde keinen Mann. Stopp! Wärmflasche, Schokoriegel, Soaps, Vernissage und Badewanne sind doch Klasse, oder? Nein? Dann ist einfach die Perspektive falsch:

Wer Single wider Willen ist, darf alles tun – nur eins nicht: das Single-Dasein als Defizit betrachten. Wenn Du die typischen Single-Frustfallen kennen, tapp erst gar nicht erst rein. Oder komm ganz schnell wieder raus.

Singles sind bindungsunfähig

Wenn Du Dich als bedauernswerter Teil dieser abartigen Randerscheinung fühlen, irrst Du dich gewaltig! Du bist nämlich in bester Gesellschaft. Singles, ob unfreiwillig oder aus Überzeugung sind eines der größten Bevölkerungsgruppen. Fast 40 % aller Deutschen, die in Großstädten leben sind Single. Ein erwachsener Mensch, der allein lebt, wird nicht mit dem Blick „der/die hat keinen abgekriegt“ betrachtet, denn viele beneiden dieses Leben sogar, weil man unabhängig ist.

Mit meinem Partner war alles besser

Sicherlich hat jeder mit seinem Ex eine schöne Zeit erlebt, aber sicherlich war auch nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen, denn sonst wären sie jetzt nicht getrennt.
Gegen solche Gedanken hilft am besten eine gezielte Gegenstrategie. Am besten man überlegt sich, was an der alten Beziehung alles schief gelaufen ist und hinterfragt dies alles objektiv und kritisch. Denk an die miesesten Eigenschaften des Ex-Partners und vergleiche die neue Freiheit mit der damaligen Situation. Da war doch seine ewige Kontrollsucht, sein Geiz, seine Schlamperei, da waren die vielen Stunden, in denen die Zweisamkeit trügerisch und nichts als eine Illusion war. Schließlich wusste ja schon Moralist Erich Kästner, am schlimmsten käme die Einsamkeit zu zweit daher.

Alle anderen haben glückliche Partnerschaften

Ach ja, wirklich? Die frustierenden Gespräche von Kumpel zu Kumpel oder von Freundin zu Freundin kannst Du doch garnicht mehr zählen! Okay, ganz ehrlich gesagt, als Single liebt man streitende Paare, denn wenn andere Zoff haben, freut man sich doch innerlich „Single“ zu sein. Dennoch: Selbstbetrug hilft nicht – es gibt tatsächlich auch glückliche Partnerschaften. Und jeder, der dieses Glück nicht hat, betrachtet andere mit einer Mischung aus Neid und dem Gefühl, selbst versagt zu haben. Sogar die Swinging Singles, jene solventen Bacardi-Süffler, denen die Lifestyle-Industrie mit flotten Sprüchen an die lockere Geldbörse will, schlucken schwer, wenn sie im Park knutschende Pärchen treffen und dabei an die Leerstelle im eigenen Leben denken, sie hassen Hochzeiten (von anderen).

Vor Neid und Selbstmitleid schützt Du Dich am besten, wenn Du Deine Realität akzeptieren: Zurzeit gibt es in Deinem Leben nicht den Mann für eine wirklich tolle Partnerschaft. Die Betonung liegt auf „zurzeit“.

Ich zieh mich total zurück

Ruhe zur Selbstbesinnung macht Sinn, völlige Isolation macht depressiv. Such Dir die richtige Balance – und die richtigen Leute. Am besten für das Seelenleben: sich mit Gleichgesinnten zusammenzutun. Egal ob Du einen Single-Kochkurse besuchst oder Dich von Freunden betüteln lässt, Du brauchst ein Netzwerk von Menschen, bei denen Du nicht die coole Solo-Masche mimen mußt, sondern Dich so schwach, einsam, kraftvoll oder aggressiv geben kannst, wie Du Dich gerade fühlst. Menschen, die auf Deine Bedürfnisse eingehen und Dich nicht zu etwas drängen, was Dir zuwider ist. Menschen, die ein Gespür dafür haben, wann das Alleinsein gut für Ihre Seele ist, und die nicht aus jeder Zusammenkunft ein Mega-Event machen. Ganz normal eben. Denn Family & Friends, gepaart mit einer dicken Portion Selbstliebe, sind das Netz, das den Single trägt. Und das eine fehlende Partnerschaft streckenweise ersetzen kann.

Hauptsache ich hab einen Partner

Klar, dass Dir der Wunsch nach einem Partner nie aus dem Kopf gegangen ist. Kaum jemand kann sich von der tiefen Sehnsucht nach einem Menschen, für den man das Wichtigste ist, wirklich befreien. Muss ja auch nicht sein. Bleib offen für eine neue Liebe. Und weil Du ja nun den anderen Single-Fallen erfolgreich ausgewichen bist, wirst Du in diese auch nicht reintappen: Betrachte nicht jede/n Frau/Mann als den potenziellen Partner! Prüfe Deine echten Bedürfnisse. Einfach mal wieder einen Frauenkörper/Männerkörper genießen? Nur zu! Ein One-Night-Stand oder eine Affäre befriedigen Deine Wünsche. Aber kleb dem One-Night-Stand nicht sofort den Wahre-Liebe-Button auf die Stirn. Nasch an ihm wie an einem Stück Schokolade, lass den Nachgeschmack geduldig auf dich wirken.

Eine Partnerschaft zur Defizitdeckung hat eine minimale Halbwertszeit. Keine Beziehung macht automatisch glücklich. Psychologin Mareike Wiever: „Man möchte das, was einem fehlt, vom anderen erfüllt bekommen.“ Sonst fühlt man sich auch zu zweit leer und allein. Selbst in idealen Konstellationen muss man wissen, wer man ist und was man will. In Deiner Single-Phase hast Du, buchstäblich, ausgeprägtes Selbstbewusstsein gewonnen, strotzt vor Power. Der geglückte Alleingang ist Start zum Glück ins Doppel-Leben.

Die Don’ts für Singles

Was Du auf Solo-Pfaden besser bleiben lassen sollten:
· Verzweifelt jede/n Kerl/Frau anbaggern, der/die nicht bei drei auf dem Baum ist.
· Freunde mit immer denselben Problemen nerven. Keiner hat Bock auf jahrelange Jammerei.
· Die Zeit mit dem/der Ex verklären. Dabei war er/sie doch ein Langweiler/in, nicht wahr? n After-Work-Party, Vernissage, Theater, Kino, Disco – das volle Programm. Aber wer überall ist, verpasst sich selbst.

Ein Kuss ist purer Sex

Montag, Oktober 1st, 2007

Hat Küssen überhaupt etwas mit Sex zu tun?
Wenn es nach Darwin geht, ist der Kuss mehr als unnötig, er war der Meinung, dass es Menschen gibt die den Kuss nicht einmal kennen. Eins steht fest, man kann sich auch fortpflanzen, ohne zu küssen. Inzwischen sind die Verhaltensforscher der Meinung, dass ein Kuss ein Überbleibsel aus grauer Vorzeit ist und sich aus dem für Vierbeiner üblichen Belecken und Beriechen des Afters (bestes Beispiel ist hier ihr eigener Hund) entwickelt hat. Mit der Entwicklung des aufrechten Ganges hat sich dies dann vom After auf den Mund verlagert. Aber was macht dieses aufregende und kribbelnde Gefühl aus wenn die Lippen aufeinander treffen?

Ist es etwa ein Ritual aus grauer Vorzeit, ähnlich dem Balzen? Bei manchen Vögeln überreicht der Mann dem Weibchen Nahrung, füttert es sogar aus dem Kropf. Oder ist es etwa wie Siegmund Freud meinte das imitierte Saugen an der Mutterbrust?
Kurz gesagt wir wissen es nicht, woher der Kuss stammt.
Wir wissen nur, dass es aufregend ist, zu küssen und dass dabei schon vom Hirn Glückshormone ausgeschüttet werden.
Auch unsere nächsten Verwandten im Tierreich, die Schimpansen, kennen das sich berühren mit den Lippen, es hat eine soziale Funktion.
Oder ist ein Zungenkuss etwa wie manche Theorie behauptet ein symbolischer Geschlechtsakt? Hiermit wäre dann die Lust am Intimkuss zu erklären.

Das Geheimnis um den Kuss wird die Menschen wohl noch lange beschäftigen und ob wir es lüften können, bleibt fraglich.
Fest steht nur, dass ein Kuss aufregend sein kann und Herzklopfen verursacht, dass er zur Liebe einfach dazugehört.

Wie die Liebe anfängt

Montag, Oktober 1st, 2007

Zwei Menschen liegen sich in den Armen, in sich dieses Wahnsinnsgefühl der Vertrautheit. Beide wissen es und es ist passiert als sich vor ein Paar Sekunden ihre Augen gefunden haben.
Den/die oder keine/r!
In diesem Moment war alles um sie vergessen, war nur noch das Gefühl da. Das Wunder war geschehen!
Zwei Menschen ziehen sich gegenseitig magisch an und jeder noch so kleine Moment, jede noch so kleine Geste bekommt eine tiefe Bedeutung. Aber was hat dieses persönliche Wunder von zwei Menschen ausgelöst?

Es gibt ja Wissenschaftler die nehmen an, das es ein rein physiologischer oder chemischer Vorgang ist, aber ob das so einfach zu erklären ist wage ich zu bezweifeln.
Wenn das so einfach eine chemische Reaktion wäre, könnte man ganz bestimmt schon Liebesgefühle in der Flasche kaufen. Aber das ist nun einmal nicht so! Leider? Oder Gott sei Dank?

Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben

Sicher werden manche bedauernd darüber schmunzeln, aber wer frisch verliebt ist, kann das bestätigen.

Man fühlt sich beschwingt und vital, möchte am liebsten die ganze Welt umarmen und an seinem Glück teilhaben lassen.
Vergessen sind die ganzen schlechten Erfahrungen der letzten Beziehung vergessen, der ganze Stress und Frust der Trennung vergessen, die aktuellen Ehestatistiken mit den immer mehr werdenden Trennungsmeldungen.
Beide fühlen jetzt beginnt etwas Neues, etwas ganz Besonderes.

Waren in den 60er Jahren noch ¾ aller amerikanischen Frauen bereit auch ohne Liebe zu heiraten, so lehnen das heute über 90 % kategorisch ab. Bestimmt muss man auch sehen, dass sich die wirtschaftliche Unabhängigkeit verbessert hat und die Gleichberechtigung ihren Siegeszug gehalten hat.

Heute ist es jedenfalls so, dass ohne Schmetterlinge im Bauch nichts mehr geht und nur wenn es prickelt, sind wir bereit eine Beziehung einzugehen.

Die romantische Leidenschaft ist unser Maß für die Wahl des Partners, ein anderes haben wir nicht. Nur wenn wir unseren Gefühlen ohne Einschränkung folgen, entspricht das unserer Vorstellung von individueller Selbstverwirklichung. Eine der führenden Liebesforscherinnen, die Anthropologin und Autorin des Bestsellers „Anatomie der Liebe“, Helen Fisher unterscheidet 3 emotionale Bereiche unseres Gehirns: Anziehung, Lust und Verbundenheit.
Aber auch wenn wir eine biologische Fähigkeit haben, um uns zu verlieben, so erklärt das noch immer nicht, warum wir gerade den einen von den vielen Menschen auf dem riesigen Partnermarkt auswählen.

Warum jetzt gerade ein ganz bestimmter Mensch?
Darüber tauchen täglich neue Theorien auf:

Frauen wählen den Partner, der am besten ihrem Versorgtsein-Schema entspricht und Männer
die Frau, von der sie annehmen, dass sie am besten ihren Nachwuchs garantiert.
Aber so richtig stimmt das wohl auch wieder nicht!

Biologen glauben, dass wir schon durch genetische Programme den bestmöglichen Fortpflanzungspartner finden. Psychologen aber bringen dabei das Unterbewusstsein ins Spiel. „Unbewusstes erkennt Unbewusstes irrtumslos“ so der Psychoanalytiker und Paar-Experte Prof. Markus Moeller.

Seiner Meinung nach erkennen wir sofort, wenn auch unbewusst, ob jemand die gleiche Bereitschaft zu Liebe und Lust, aber auch für Angst und Abwehr hat. Uns sind nur 10 % von dem was wir vom Anderen wahrnehmen bewusst. Psychologen nehmen daher an, dass wir eine „unbewusste Liebes-Landkarte“ in uns tragen, mit der wir unseren Ideal-Partner finden.

Doch nur ein Zufall?

Unser biologisches Liebesprogramm zündet oft nur in bestimmten Situationen. Oft reicht es schon, wenn wir durch irgendetwas in guter Stimmung sind, was wir dann den anwesenden Personen zuordnen. Daran liegt es wohl, dass wir uns im Urlaub leicht verlieben.

Unsere ach so romantische Partnerwahl ist oft mehr oder weniger ein Produkt des Zufalls, genetische Programme und psychologische Konflikte mögen wohl ablaufen, aber unseren Traumpartner schaffen wir uns wohl immer selbst. 90 % der Weltbevölkerung im Alter von 49 Jahren sind verheiratet. Was nicht nur zeigt, wie wichtig Partnerschaft für uns ist.
Sondern auch bestätigt, dass wir tatsächlich unsere Körperflüssigkeiten mit einer abgemilderten Version einer reinen Zufallsbekanntschaft austauschen können.
Wie könnte es sonst passieren, dass fast jeder Topf den passenden Deckel findet?
Ein Vergleich, den indische Wissenschaftler mit Paaren die aus Liebe geheiratet haben und solchen die verheiratet wurden, angestellt haben zeigt: Die Paare, die verheiratet wurden waren nach 5 Jahren glücklicher. Haben also Liebe und Verlieben tatsächlich so viel miteinander zu tun wie Ketchup mit einem Aquarium?

Romantik und Mythos

Jede Kultur hat ihre ganz eigenen Heiratsregeln und zu unserer gehört das romantische Verliebtsein. Was schwer durchschaubar ist und oft verwirrend, da es sich nur auf ein flüchtiges Gefühl bezieht. Wenn das Bio-Programm erst einmal abgelaufen ist, hält uns die erlebte Einzigartigkeit davon ab, wie ein Kaninchen sofort in die nächste euphorische Verrücktheit zu hoppeln.
Jetzt können wir halt finden im Mythos unserer Partnerschaft. Im Wunder unserer Begegnung, die nie stattgefunden hätte, wenn wir nicht zufällig im gleichen Eiscafé gesessen hätten. Wir wissen wie uns eine magische Gewissheit ergriff als sich unsere Augen trafen, wissen, dass es richtig war. Und das erinnert an die blühende Oase unserer Liebe, die uns zu der Kraft die es uns ermöglicht die Leere und Einsamkeit der Beziehungswüste zu durchqueren führte.
Wenn wir am Anfang sehr verliebt waren, sind wir als Paar eher glücklich.
Auch wenn er gerade von uns entzaubert wurde.

Geliebte ja oder nein?

Montag, Oktober 1st, 2007

Das Leben in dem kleinen Dorf in Bayern war ihr zu langweilig, also ist sie nach München gezogen und hat dort ihr Glück versucht.

Sie - das ist Karoline ihre Freunde nennen sie Karo und eigentlich ist sie eine ganz normale Durchschnittsfrau mit einer überdurchschnittlichen Figur und überdurchschnittlicher Oberweite.
Nach ihrem Abitur ist sie nach München gezogen, um dort ihr Studium zu machen und auch ein neues aufregenderes Leben zu beginnen. Von der Landluft hatte sie genug.
Sie überlegte zwar ob sie wieder zurückgehen sollte als sie die Absage für ihr Studium bekam, aber dann hat sie sich doch entschlossen zu bleiben, um es später noch einmal mit dem Studium zu versuchen.

Bereits drei Tage nach ihrem Umzug nach München, fand sie Arbeit als Bedienung in einem Eiscafé. Und drei Tage darauf lernte sie einen tollen Mann kennen, mit dem sie eine Menge Spaß hatte. Durch ihn lernte sie auch viele Geschäftsleute kennen, wurde auf frivole Partys eingeladen, wo es abenteuerlich zuging, die wohlhabenden Geschäftsleute hatten oft sexuelle Wünsche, denen sie gern nachkam, weil es ihr Spaß machte und die Männer keineswegs kleinlich waren. Also konnte sie ihr Einkommen deutlich verbessern. Aus dem Mädchen vom Lande wurde ein Partygirl, chic, sexy und geil. Nachdem sie einige wichtige Männer kennen gelernt hatte, gab sie den stressigen Job im Eiscafé auf, warf die alten Klamotten in den Müll und versuchte ein neues Leben.

Ihr sexueller Horizont hatte sich erweitert und sie suchte sich nun Männer aus, die für einige Tage in München waren und hier eine Begleitung suchten.

„Meist war das sehr lukrativ aber nach 3 Monaten war ich psychisch am Ende und hab mich wie eine Prostituierte gefühlt. Dauernd andere Männer, das war mir einfach zu viel,“ erzählt Karo. „Ich hatte ein anderes Ziel, ich wollte eine Geliebte werden. Ich musste dazu eigentlich nur Männer finden, die es sich auf Grund ihrer Stellung in der Gesellschaft nicht leisten konnten, in einer Bar oder gar einem Sexclub gesehen zu werden. Da kam mir dann zugute, dass ich noch lockeren Kontakt zu einigen der früheren Freier hatte. Auf einer Party habe ich einige Männer kennen gelernt, die in Frage kamen. Ich habe heftig mit ihnen geflirtet und auch Andeutungen gemacht das Ich von Ihnen mehr will. Irgendwie hab ich es geschafft, ihnen meine Telefonnummer zu zustecken. Ich musste jetzt nur noch abwarten, bis sie sich meldeten. Schon am nächsten Tag hat der Erste angerufen bis auf einen haben sich alle bei mir gemeldet.
Ich konnte mir nun aussuchen, mit wem ich ein Verhältnis der besonderen Art beginnen wollte.

Zum Schluss sind fünf Männer übrig geblieben, die ich mir sehr genau ausgesucht hatte, alle sind sehr gut betucht und einer ist sogar bekannt aus Funk und Fernsehen.
Ich treffe mich nun regelmäßig mit ihnen, sie wissen alle voneinander und es gibt da keine Probleme. Wenn einer mich treffen möchte, ruft er an, ob ich Zeit hab oder ob gerade einer der vier anderer bei mir ist. Inzwischen klappt das ganz toll und keiner kommt dem anderen ins Gehege.

Alle Paar Wochen, meist einmal im Monat treffen wir uns alle bei mir und haben dann sogar zu sechst unseren Spaß. Ich liebe es von fünf geilen Männern, die zu Hause nicht das kriegen, was sie möchten und dadurch noch wilder und hemmungsloser sind verwöhnt zu werden.

Inzwischen bin ich eine absolute Dreilochstute geworden.

Meistens lasse ich mich von allen gleichzeitig streicheln und massieren, dann holt einer das Gleitgel und bereitet mich auf die folgende Sandwichnummer vor. Zwei der heißen Riemen haben dann schon mit diesen beiden Löchern zu tun. Der Dritte besorgt es mir in den Mund und die anderen beiden melke ich gleichzeitig mit den Händen ab natürlich wird nach einer Zeit reihum gewechselt, sodass jeder mal in den Genuss von allen meinem Liebeslöchern kommt.
Und wenn sie dann kurz davor sind abzuspritzen, lege ich mich auf den Boden und die Männer stehen über mir und spritzen auf meinen Körper, was ich sehr gerne mag.

Ich finde das ist die beste Lösung für alle, ich komm voll auf meine Kosten und die Herren haben ihren Spaß ohne Risiko. Ich hab keine Sorgen und kann mir einiges leisten, ich kann mich neben meinen Männern auch noch meinem Studium widmen, das ich beim zweiten Anlauf doch noch beginnen konnte. Meine fünf Männer erledigen für mich die anfallenden Verpflichtungen (Miete, Versicherung, Lebensmittel usw. oft gibt’s auch ein großzügiges Taschengeld).Dafür kriegen sie von mir ihre Wünsche erfüllt, absolute Diskretion, einen guten Schutz vor Geschlechtskrankheiten und Sie können mich oft besuchen und haben dabei eine Menge Spaß. Dazu kommt noch, dass ich mit allen inzwischen so ein vertrautes Verhältnis habe, dass wir über alles Sprechen können, auch wenn sie einmal Sorgen oder Probleme haben, ich hab immer ein offenes Ohr für sie. Davon mal abgesehen, wenn sie sich die laufenden Kosten teilen, dann fällt es nicht mal auf, dass sie sich eine Geliebte leisten.
An meinem Geburtstag haben mich die Fünf sogar mit einem Kleinwagen überrascht. Ein roter Mini, ich kann es noch gar nicht fassen. Natürlich werde ich mich dafür bei ihnen revanchieren, ich denk mir was Geiles aus.
Und von meinen Kommilitonen weiß übrigens keiner was ich nach der Uni so mache, alle denken ich hab reiche Eltern, die mir das Ganze finanzieren.
Meinen Eltern hab ich erzählt das Ich einen tollen Halbtagsjob in einer Anwaltskanzlei hätte. Jedenfalls bin ich glücklich so, wie ich jetzt lebe und mir geht es sehr gut.

Vielleicht nehmen sich einige attraktive Mädchen, die in einer ähnlichen Situation sind ein Beispiel an mir. Studieren heißt nicht automatisch pleite sein und in einer schäbigen Studentenwohnung zu leben. Viele Männer die es sich leisten können träumen doch davon eine Geliebte zu haben wo sie wissen das es keine Probleme gibt.“

Karoline weiß was sie will und wie sie es erreicht, ganz gewiss wird sie ihr Studium glänzend beenden, was man der süßen Maus nur wünschen kann. Würde es mehr von ihrer Sorte geben, dann sähe die Welt für viele Männer bunter und aufregender aus.

Wirklich Liebe oder “Limerenzkrank”

Montag, Oktober 1st, 2007

Liebe selber ist “eigentlich” uneigennützig und darauf bedacht, dass es dem anderen gutgeht. “Eigentlich” ist sie frei von Eifersucht und Besitzgedanken. Auch wenn wir einen starken Schmerz erleben würden wenn wir sie verlieren, dann wäre sie doch nicht so gestrickt, dass wir uns selber dabei verlieren würden. Liebeskummer tritt dann auf, wenn wir gegen den eigenen Willen den Partner verlieren. Derjenige, der verlassen wurde fühlt sich vermutlich über einen langen Zeitraum nur noch wie ein halber Mensch. Schlaflosigkeit, Gereiztheit und Unkonzentriertheit begleiten uns dann im Normalfall.

Was ist aber nun, wenn die Gefühle der totalen Selbstaufgabe und des “nicht mehr wollens” an den Tag treten? Ist das Liebe oder ist das vielleicht etwas ganz anderes? Schon einmal etwas vom Thema “Limerenz” gehört? Nein, dann möchte ich hier einmal das Thema ansprechen.

“Limerenz” meint verliebt zu sein und an nichts / niemanden anderen zu denken, als nur (und ausschließlich) die Person der gegenüber man “limerent” ist. Im Gegensatz zur wirklichen Liebe ist die Limerenz körperlich zu spüren. Alle Gedanken und Gefühle kreisen um das Objekt unserer Begierde. Es ist ähnlich einem Zustand der Sucht oder der geistigen Umnachtung: nur noch er oder sie scheint in unseren Gedanken existent zu sein. Mann/Frau will auch nichts anderes tun als sich in Gedanken oder der Realität mit dem limerenten Objekt zu beschäftigen. Professor Tennov hat sich mit diesem Thema sehr intensiv beschäftigt. Der Einfachheit halber können wir Limerenz auch ersetzen durch Fixierung auf den Partner.

Wer der Limerenz oder Fixierung verfällt, der versucht im Regelfall sich über den Partner zu definieren und zu finden; meint sein Seelenheil hängt davon ab, ob er nun mit diesem Traumpartner zusammenkommt oder nicht. Zumeist geht das einher mit dem Verlust aller logischen und realen Gedanken - leider auch dem Verlust der Bewältigung des Alltages. Eine Hilflosigkeit breitet sich aus und Verhaltensweisen könnten an den Tag treten, die nicht gesund sind: weder für denjenigen, der sich als unsterblich verliebt empfindet - noch für denjenigen, der nun das Objekt dieser Limerenz ist.

Je mehr nämlich gekämpft wird um die Liebe auf den fixierten Partner, desto mehr geschenkt wird, desto mehr geklammert wird, desto mehr wird dieser Mensch nämlich erschreckt und nahezu gezwungen sich zurück zu ziehen um nicht erdrückt zu werden. Nicht immer kann oder will die Person, auf die ein anderer fixiert ist von Liebe sprechen oder sie erwidern. Stetige Versuche dieses aber dennoch zu erreichen gehen zu Lasten des Menschen, auf den eine Fixierung besteht.

Eifersucht kommt auf, Besitzdenken und der Wunsch immer bei ihm und ihr zu sein belasten den Menschen, auf dem die Fixierung liegt. Er muss sich nahezu zurückziehen, weil der Partner oftmals versucht ihm ein schlechtes Gewissen zu vermitteln. Der Mensch, der auf einen anderen fixiert ist meint so oft alles über ihn zu wissen, er oder sie strickt sich ein Strickmuster zusammen, welches seiner/ihrer Meinung nach passen muss. Das dieses jedoch nur Fantasie ist kommt bei dem Menschen nicht mehr an, der der Limerenz erlegen ist.

Die Limerenz ist keine Krankheit im üblichen Sinne. Sie ist eine momentane Gefühlverwirrung, die jedoch - so hart es klingen mag - aller Realität entsagt. In dieser Gefühlsverwirrung denkt man vielleicht selber man wäre verrückt, aber nur nach dem Objekt der Begierde und dem Wunsch mit ihm zusammen zu kommen. Diese Liebeskrankheit führt sehr oft zu versteckten Forderungen (zumeist nur subtil angedeutet, weil man/frau diese Verbindlichkeiten nicht so leicht einfordern kann). Dadurch entsteht eine einengende, besitzergreifenden Art die schockiert und abstößt. Schon aus Selbstschutz muß die Person, auf die eine Fixierung besteht auf Abstand bestehen um nicht von einem solchen Sog erdrückt zu werden.

Liebe kann nicht sein, jemanden zu einem Objekt “limerenter” Ideen zu machen, selbst wenn derjenige glaubt Gutes zu tun und das Beste für den Menschen seiner Träume zu wollen. In Wirklichkeit will er/sie den anderen besitzen, ständig bei ihm/ihr sein und das Gefühl haben mit ihm/ihr eine Symbiose einzugehen. Mit dem Bewußtsein um die Limerenz und dem, was dem/der anderen Person damit angetan werden kann ist es vielleicht möglich zu einem späteren Zeitpunkt eine gesündere Freundschaft zu führen. Dieses aber darf nur die Person entscheiden, die gegen die Limerenz kämpfen musste. Nur wenn er oder sie bereit ist dem anderen eine Chance zu geben kann eventuell ein freundschaftlicher Kontakt entstehen.

Sexy Berufe mit garantiertem Flirtfaktor

Montag, Oktober 1st, 2007

Fliesenleger, Klempner oder Elektriker immer wieder hört man von sexuellen Abenteuern besonders von den Handwerksberufen. Alles erlogen oder doch ein Funke Wahrheit? Dies haben wir uns gefragt und sind der Sache auf den Grund gegangen.

Frau spielt schon gerne mal mit dem Gedanken wie es wohl wäre, wenn ein gutaussehender Handwerker die kaputte Waschmaschine repariert und sich danach auch noch um die Bedürfnisse der Dame kümmert. Sex auf der Waschmaschine, in der Abstellkammer oder sogar auf dem Küchentisch und das nicht mit dem verstaubten Ehemann. Wer kommt da nicht ins Schwärmen. Aber wo fängt die Wirklichkeit an und wo hört das Klischee der nimmersatten Handwerkstruppe auf?

Werner (35) ein dunkler südländischer Typ aus Münster arbeitet in einem
Not-Reparatur-Service. „In meinen 15 Jahren wo ich hier arbeite, ist es mir erst einmal passiert, und das mit einer guten Bekannten, die ich vorher schon lange kannte. Sie hatte schon damals ein Auge auf mich geworfen. Aber gefunkt hatte es erst, als ich ihren Fernseher reparieren musste. Sie war ganz verblüfft, das ich vor der Tür stand. Sie wusste ja nicht wo ich arbeite. Als ich mich an ihrem Fernseher zu schaffen machte, hab ich gespürt, dass eine knisternde Spannung zwischen uns lag. Sie stand die ganze Zeit sehr dicht hinter mir und hatte über meine Schulter geschaut was ich mache. Unser Körperkontakt wurde immer enger und irgendwann hat es mich einfach gepackt. Ich hab sie geküsst, und sie hat mir gezeigt, dass sie es braucht. Das war bisher tatsächlich das einzigstes Erlebnis.“

Auch Heiko (26) gelernter Elektroinstallateur aus Brunsbüttel kann bisher nur von einem „Ausrutscher“ berichten. „ Ich musste damals zu einer Frau, die sich einen neuen Herd gekauft hatte. Ich sollte diesen anschließen, als ich bei Ihr ankam war es neun Uhr morgens, sie hatte mir die Tür im Bademantel aufgemacht. Und tat so als wäre sie verwundert, das wir so früh anfangen zu arbeiten. Sie setzte sich an den Küchentisch und ich machte mich an die Arbeit den Herd anzuschließen. Sie öffnete ihren Bademantel langsam so dass ich es nicht direkt bemerkte. Irgendwann saß sie mit ihren blanken Brüsten am Tisch und wenn ich mich zum Werkzeugkasten bückte konnte ich unterm Tisch ihre rasierte Muschel sehen. Mir war ganz schön mulmig bei der Sache und ich hab garantiert einen ganz roten Kopf bekommen. Aber der Anblick reizte unheimlich. Sie machte dann auch den ersten Schritt in dem sie ihre Brüste streichelte. Danach war es um mich geschehen und mein kleiner Freund konnte sich nicht mehr bremsen.“

Die Ausnahmen bestätigen die Regel – wie die beiden Geschichten von Werner und Heiko zeigen. Die Vorstellung an scharfe Hausfrauen, die ihrer unbefriedigten Lust endlich ein Ende machen wollen, gefällt uns Männern natürlich sehr. Wenn wir an unserem Stammtisch sitzen und mit unseren Kumpels nach Feierabend unser Bier schlürfen gehört es wohl auch dazu mit seinen angeblichen Eroberungen zu prallen. Doch wenn diese alle Stimmen würden, wäre so manches Badezimmer noch nicht fertig. Die Keller ständen permanent wegen Wasserrohrbrüchen unter Wasser. Die Ehemänner würden sich wundern warum der Herd immer noch nicht angeschlossen ist, weil unsere Handwerktruppe ihren eigentlichen Aufgaben gar nicht mehr nachkommen könnte, da sie doch konstant damit beschäftigt wären unsere scharfen Hausfrauen zu beglücken.

Das Klischee vom gutaussehenden potenten Heizungsmonteur, der die Frauen wild macht und vernascht, bleibt trotz allem in unseren Fantasien. Und wenn wir unsere Herren der Schöpfung mal direkt betrachten, gibt es nur wenige Männer die einen stahlhart trainierten Körper haben und dazu noch so gut aussehen wir der Typ aus der Cola-Werbung. Der Rest bleibt eine Mischung aus Atze Schröder und Ehemann.

Top oder Flop

welche Berufe Frauen besonders sexy finden und welche bei „Ihr“ keine Chance haben.

TOP

1. Kfz-Mechaniker
2. Bauarbeiter
3. Wasserinstallateur
4. Schonsteinfeger
5. Bankkaufmann
6. Pilot
7. Arzt
8. Polizist
9. Bademeister
10. Gärtner

FLOP

1. Beamter
2. Metzger
3. Friseur
4. Postbote
5. Verkäufer
6. Lehrer
7. Hausmeister
8. Koch
9. Pfleger
10. Lagerarbeiter

Ich steh auf Blaumänner

Simone (25) aus Köln: „Mein damaliger Freund ist Kfz-Mechaniker, wenn er abends in seinem Blaumann Öl verschmiert nach Hause kam, dann fand ich das besonders Sexy. Meistens war es so, dass er sich dann erstmal um mich kümmern musste, bevor ich ihn ins Bad ließ. Sein Duft – die Mischung aus Öl und Schweiß – machte mich an. Er hatte eine gewisse Ausstrahlung dich mich magisch anzog. Wenn er mal wieder Überstunden machen musste, dann bin ich zu ihm in die Firma gefahren, und hab ihm ein bisschen unter die Arme gegriffen.“ zwinkert Simone.