Archive for the 'Kochen - mit und ohne - Aphrodisiaka' Category

Erotisches Menue

Montag, Oktober 8th, 2007

Liebesmahl - Vorschlag 1
Wählt eine leicht verdauliche, fettarme und nicht zu kohlehydratreiche Speise aus. Die Gewürze und die Optik stehen ganz oben an! Ganz besonders neugierig machen exotische Speisen…. sie können die Sinne öffnen für neues, anderes. Aber bitteschön, keine Mut- oder Ekelproben für den/die Partner/in.

Besonders beliebt sind Fische und Krustentiere beim Candle-Light-Dinner. Selbst wenn einige wenige Frauen befürchten sollten, dass sie danach fischig riechen, so sind doch Austern das Liebesmahl Nr. 1! Da dies im Regelfall auch bekannt ist dürften beide damit schon das richtige verbinden und können sich entsprechend einlassen und/oder fallenlassen.

Übrigens: das Dinner sollte mehr an- und erregen als sättigen! Du willst doch die Hauptspeise bzw. der Hauptgang sein, oder? Klar, mit knurrendem Magen soll er/sie nicht dastehen…. eher mit der Haltung: da fehlt doch noch etwas fleischige Lust.

Kleiner Tip(p) für Freunde von Oralsex: Spargel oder Knoblauch sorgen für einen nicht unbedingt angenehmen Geschmack des Spermas…..

Speisen, die riechen wie männlicher Samen können gewisse Asoziationen wecken, eignen würden sich dazu: Kastanien, Kavia, Kokosmilch oder Camembert.

Das Dessert schließlich sollte sich erotisch auf den Lippen erspüren lassen. vielleicht zart schmelzend, cremig oder gar glitschig mit festem Kern wie Litschis.

Zum schokoladigen Nachtisch würden wir nicht unbedingt raten. Ist Schokolade zwar eines der besten Aphrodisiakas, bietet sie doch auch die Gefahr, dass Dein Gegenüber schon satt ist ohne dass es Erotik gegeben hat.. Ideale Möglichkeit: Salzburger Nockerln. Ein ganz, ganz leichtes Nichts aus Ei, zergeht süß und flockig im Mund und fühlt sich himmlisch leicht an.

Da Alkohol ja unser Feind ist werden wir von ihm die Finger lassen wenn wir den Abend nicht gefährden wollen. Lieber ein Cocktail mit kubanischem Rum, viel Zucker und Fruchtsaft. Oder soll es gar ein tatsächlicher Liebestrank sein.

Bist Du kreativ? Dann verwandle doch Dein Mahl in eine Aufzählung von erotischen Anspielungen? Was könnte eine Cocktailkrische so alles darstellen? Eine Brustwarze vielleicht??

Auch denken solltet Ihr an einen kleinen Mitternachtimbiss. Das erotische Mahl sollte nicht zu füllig ausfallen, schöner heisser Sex verbraucht viele Kalorien, somit könnte sein, dass Ihr nach einigen Stunden wieder den Kühlschrank besucht.

Der Ständer aus der “Giftküche”

Montag, Oktober 8th, 2007

Potenzsteigerung zu jedem Preis? Alle wirksamen Aphrodisiaka werden im Regelfall aus Giften gewonnen. Wenn wir an die “Spanische Fliege” denken, die eigentlich aus einem Käfer gewonnen wird und die sogar den Marqui de Sade 1772 wegen Giftmischerei vor Gericht brachte. Er wollte mit einigen Prostituierten eine wilde Orgie feiern und bot zuvor Konfekt mit Spanischer Fliege an. Doch wurden die Mädchen nicht etwa geil, sondern erbärmlich krank, und der Marquis mußte sich wegen Giftmischerei vor Gericht verantworten.

Dadurch dürfte uns langsam klar werden, was diese durchblutungsfördernden Mittel, die ohne Frage der Potenz zuträglich sind, bewirken können.

Dieses Extrakt mit dem Käfer - die spanische Fliege ist eigentlich ein Käfer - enthält den hochgiftigen Wirkstoff Cantharidin, der die Harn und Geschlechtsorganis massiv anspricht. In ganz ungeschickten Fällen hat daraus eine Dauererrektion resultiert, was ja wohl kaum wünschenswert ist. Eine Überdosis kann bis zum Tod führen und mit Versuchen jeglicher Art ist mehr als deutlich abzuraten.

Die Präparate, die jedoch in Deutschland auf dem Markt sind, allerdings auch unter diesem Namen, enthalten eine ungiftige Ersatzsubstanz. Diese Substanz dient in der alternativen Medizin oftmals bei Blasenentzündungen. Ob dieser Ersatzstoff jedoch für die Potenz wirklich wirksam ist scheint fraglich.

Diese Produkte mit dem Ersatzstoff arbeitet noch mit dem Ruf des Originalextraktes; welches leider in den vergangenen Jahrhunderten viele liebeslustige Männer das Leben gekostet hat.

Catuaba Catuaba: Im brasilianischen Regenwald wird von Indianern ein Tee aus der Rinde des Catuaba-Strauches bereitet, dem ein stimulierender Effekt auf das Nervensystem nachgesagt wird. Dieser Tee wirkt angeblich auch bei Impotenz.

Kurze Zeit nach dem Genuss soll es zu erotischen Träumen und zur Steigerung des sexuellen Verlangens kommen. Über negative Auswirkungen wurde bislang nichts berichtet.
Die brasilianische Naturmedizin sieht Catuaba als ein Stimulans des Gehirns an, wobei hervorragende Wirkungen bei Nervosität, Vergeßlichkeit, Schlaflosigkeit, Unruhe und, last but not least, Potenzschwäche vielfach bezeugt sind.

Pharmakologische Analysen ergaben den Nachweis von Phytosterolen, also sexualhormonähnlichen Bestandteilen, die man im allgemeinen für die potenzfördernde Wirkung verantwortlich macht. Nebenwirkungen wurden auch nach Langzeitanwendungen bisher nicht beobachtet.

Tee:
1 EL auf einen Liter Tee, 5 Min. kochen und 15 Min. ziehen lassen.
Catuaba-Tee hat ein zitrusähnliches Aroma und ist sehr wohlschmeckend. Die Dosierung kann nach Geschmack erfolgen.

p.s.; In Südamerika wird Catuaba gern Zuchthengsten zur Stärkung gegeben…..

Mehr detailiertes zum Thema, wie auch über erotische Badaufgüsse etc. gibt es beim externen Link der “Aphrodisiaka Rezeptbibliothek“.

Wo beginnt Sexualmagie oder Liebeszauber?

Sonntag, Oktober 7th, 2007

Dienen Aphrodisiaka in der richtigen Zusammenstellung schon einer Art der “Gefügigmachung” oder stellen erotische Rituale einiger Naturvölker Liebeszauber dar? Oder sind damit sogenannte (selbsternannte) Gurus gemeint, die ihre Position ausnützen, um eben tatsächlich Sex mit ihren Anhängern zu haben - nicht selten hört man auch von regelrechten Orgien. Diese können auch - müssen aber nicht - mit rituellen Handlungen verbunden sein, je nachdem.

Vorab möchte ich gleich erklären, dass ich leider kein Spezialist in der Aufbereitung dieses Themas bin, vielleicht gibt es aber unter unseren Besuchern den oder die einen oder anderen, die etwas mehr einbringen kann als ich. Weder erscheint uns hier sinnvoll Diskussionen über die verschiedenen “Schulen” oder “Lehrmeister” zu führen; noch darüber, welcher Magier aus welcher Klasse was zu tun vermag oder darf.
Es ist sicherlich ein Thema, über welches es so viele verschiedene Meinungen wie Leser gibt - ein streitbares Thema, ein nicht ganz ungefährliches Thema für sensible Menschen. Wobei hier keine Rituale - geschweige denn Manipulationsbeschreibungen oder ähnliches zum Thema werden sollen. Ich würde gerne auf diesem Wege versuchen zusammen mit und durch Euch etwas mehr über dieses Thema zu erfahren.
Ich hatte in den letzten Monaten die Gelegenheit, mich mit einigen der Menschen austauschen zu dürfen, die in dieser Thematik bewanderter sind als ich - ich hoffe den/die eine-/n oder anderen bewegen zu können auf Eure Fragen, falls vorhanden, zu antworten.

Bereits die Geschichte kann uns viel erzählen über Rituale und Gruppenorgien, die zur damaligen Zeit normal waren. Waren es aber damals Liebeszauber, einfach nur Unbekümmertheit oder steckte mehr dahinter. Lasst uns einfach mal einiges aufführen, was früher normal war…..

Geschichtlich gibt es natürlich einiges über sexuelle Aspekte in religiösen Ritualen zu sagen. Waren es doch in der Antike die Hierodulen (griechisch: heilige Knechte, Mägde oder Sklaven). Diese waren Tempelsklaven bzw. Tempelsklavinnen, die als Eigentum der Götter zum Tempeldienst verpflichtet waren. Es gab sie besonders in Kleinasien, Syrien, Phönizien und Griechenland.

Diese Hierodulen im Heiligtum der Aphrodite in Korinth waren zugleich Hetären (Tempelprostituierte) und mußten ihre Einnahmen der Göttin überlassen. Die geschlechtliche Verbindung mit den Hetären sollte zur Vereinigung mit der Gottheit führen. Allerdings mußten sie auch andere Arbeiten verrichten, wie zum Beispiel den Tempel der Göttin reinigen und bei den Opferzeremonien zur Hand gehen. Noch heute nennt man Prostituierte gelegentlich “Venusdienerinnen” oder gar “Venuspriesterinnen”.

Gruppensex beispielsweise ist fast so alt wie die Menschheit. Bereits in frühen Religionen bis ins griechisch-römische Altertum wurden Orgien und Rituale gefeiert. Der Beginn einer solchen Orgie lag zumeist in einer sehr üpigen Mahlzeit und wurde begleitet von wilden Trommelschlägen und Tänzen. Diese Tänze und die Rhytmen galten als Beschwörung der Beschwörungen der Götter, Geister und Dämonen, die durch die menschlichen Sextriebe dazu angeregt werden sollten, die Fruchtbarkeit der Natur zu steigern.
Auch hatten dabei vor allem Witwen, alte Jungfern und Frauen, deren Männer zeugungsunfähig waren, die Möglichkeit, geschwängert zu werden. Die Kinder, die aus diesen Ritualen hervorgingen, galten als heilig.

Erst im Laufe der Jahre entwickelten sich aus der Orgie verschiedene Gruppensex-Formen heraus. So war es nicht unüblich in der High-Society des 17. und 18. Jahrhunderts, daß sich der Herr des Hauses ein Dienstmädchen nebst Ehefrau mit ins Schlafzimmer nahm und sich bei einem flotten Dreier verwöhnen ließ.

Zu Beginin des 20. Jahrhunderts nahmen vor allem in Frankreich Ehemänner ihre Frauen mit ins Bordell, um zusammen mit ihnen den heisen Spielen der Prostituierten zusahen. Im Regelfall überredeten dann die Männer ihre Frauen zum Sex mit einem anderen Kunden und sahen dabei zu, was als Candaulismus bezeichnet wird.

Dann kam die sexuelle Revolution - die große Freiheit für Lust und Erotik? Oder Fragen über Fragen?
In der jüngeren Vergangenheit waren Dreiecks-Geschichten weiter verbreitet. Die Wohnungsnot nach dem Zweiten Weltkrieg zwang die Menschen auf engerem Lebensraum zusammenzuleben. Paare und Familien nahmen Untermieter auf, die zwangsläufig Zeugen ihres Sexuallebens und nicht selten aktive Mitspieler wurden.

Welches dieser Beispiele könnte nun nicht nur zauberhaft sondern auch Verzauberung sein? Was gilt/galt als normal, weil es eben immer gemacht wurde und was ist Sexualmagie wirklich? Erotik, Liebe und Sex entfallten Energie - ist nicht schon das eine gewisse Magie?

Roter Reiter

Freitag, Oktober 5th, 2007

Muskatnus wächst an Bäumen, die bis zu zwanzig Meter hoch werden. Sie sind beiheimatet in Asien und Südamerika - Muskatnus wird dort in süßen wie auch pikanten Gerichten und Getränken eingesetzt, aber auch als Gewürz genutzt..
Muskatnus habe eine berauschende Wirkung und würde die erotischen Fantasien in Wallung bringen …. Bitte nur in Maßen genießen um Vergiftungserscheinungen zu verhindern, kann Muskatnuss eine berauschende und anregende Wirkung entfalten. Deshalb hier einen aphrodisierenden Trank namens

Roter Reiter
1 Tasse Wasser
1/2 Tasse Rotwein
1 TL Fenchel
1 TL Eisenkraut
1/4 TL Muskatnuss und etwas Honig

Alle Zutaten aufkochen und eine Viertelstunde stehen lassen, abseihen und mit Honig süßen - und nichts wie ab in die Federn.

Vanille

Montag, Oktober 1st, 2007

Sie ist die Frucht einer Orchideenart. Liebesluststeigernde Fähigkeiten sagt man vorallem der `reinen` Vanille, wie man sie z.b. in der Vanillestange findet, in etwas höherer Dosierung nach. Diese finden zumeist ihren Einsatz bei der Weihnachtsbäckerei. Für einen luststeigernden Genuß können Sie großzügig mit diesem wohlschmecikenden Gewürz umgehen.
Mit diesem aromatischen Aphrodisiakum können Sie auch andere Süßspeisen, wie Reis, Kompott, Pudding, Milchdrinks oder Kuchen luststeigernd verfeinern.

Ginsengwein

Montag, Oktober 1st, 2007

Ginseng ist eine asiatische Wurzel, die hauptsächlich in Japan und den USA angebaut wird. Dieser rübenförmige Wurzelstock wird erst nach einigen Jahren geerntet und gilt seit mehr als zweitausend Jahren als Heilmittel, welches Körper und Geist gleichermassen stimuliert. Diese Wurzel wird beispielsweise zur Stärkung des Imunsystems eingesetzt - die Pflanze gilt schon seit alters her als aphrodisierend.

Ginsengwein
benötig wird eine Ginsengwurzel sowie 0,7 l Reisewein

Die frische oder getrocknete Ginsengwurzel wird in einen Krug gegeben, dann mit dem Reiswein übergossen und abgedeckt. Nach rund einem Monat der Reife kann das erste Glas probiert werden, jedoch die Wurzel im Wein belassen werden.
Diese Wurzel kann bis zu zwölf Mal verwendet werden. Liebhaber und Kenner setzen alle zwei Wochen einen neuen Wein an, damit diese “Kur” nicht unterbrochen werden muss.

Tierische Lustmittel

Montag, Oktober 1st, 2007

Viele Tiere darunter Nashörner, Käfer und Tiger müssen für angebliche Lustförderung ihr Leben lassen. Aus Regenwürmern, wird ein anregender Schnaps hergestellt, Hirsche müssen ihren Penis, Robben ihre Hoden opfern.

Beispielsweise die Spanische Fliege uns bekannt aus diversen Erotik Shops wird aus dem Käfer Cantharis versicatoria gewonnen. Der Käfer wurde früher zu Pulver vermahlen und mit Flüssigkeit gemischt und dann getrunken. Ein Bestandteil des Käfers ist das Nervengift Cantharidin. Dieses wirkt sich nicht nur auf die Lust aus, sondern reizt auch beim Urinieren die Harnblasen die Harnröhre. Gesteigerte Durchblutung im Genitaltrakt macht dadurch eine lange andauernde Erektion möglich.

Zum Glück weiß man, dass das Mittel mehr schadet als nutzt. Die spanische Fliege ist deshalb heute nur noch in homöopathischen Dosierungen erlaubt.

Aus der südamerikanischen Giftkröte wird der Stoff Bufotenin der auch Bestandteil des Fliegenpilzes ist gewonnen. Bufotenin ruft Halluzinationen hervor und soll auch erregungs- und erektionsteigernd sein. Allerdings wird diese Wirkung durch Schwindel und Brechreiz abgelöst.

Der Handel mit dem Stoff ist in Deutschland verboten.

Nashornpulver Der Grund, warum dieses Mittel unter Männern - vor allem in Asien - so begehrt ist, dürfte in einem gewissen Neid auf das Nashorn liegen, das für die Begattung in der Regel stolze vier Stunden aufwendet. Leider hat die große Nachfrage nach diesem Pulver zu einer extremen Dezimierung der Art geführt. Die Wirkung dieses Aphrodisiakums dürfte sich auf den Placebo-Effekt beschränken.

Tigerextrakte Für den Tiger stellt es kein Problem dar, die Begattung mehrmals hintereinander zu vollziehen. Diese Tatsache hat dazu geführt, dass “Mann” sich von ihm eine “Scheibe abschneiden” möchte. Tigerfleisch ist deshalb nach wie vor Objekt der Begierde von sexmüden Männern. Auch hier lässt eher der Glaube daran eine Wirkung verspüren.