Schmuck und Tatoo auf Busen und in Brustwarzen
Montag, Oktober 1st, 2007Seit einiger Zeit finden Frauen die Lust zu einer neuen Art des Körperschmuckes: zu Tatowierung und Piercing. Basiert eine solche Art von Körperschmuck auf dem Wunsch nach Verschönerung, Unzufriedenheit mit sich selbst oder gar Selbstzerstümmelung?
Seit vielen Jahrhunderten werden Frauen aus rituellen Gründen tätowiert. An mehreren mumifizierten Frauen aus dem alten Ägypten wurden Tätowierungen an deren Körpern gefunden. Tätowierungen waren in dieser Zivillsation genauso populär wie für die Bewohner der Südsee.
Gesunheitsgefahren beim Piercen und bei Tätowierungen
In Deutschland jedoch warnen die Ärzte zunehmend von den Gefahren, die durch unsachgemässes Piercing, Brending (die Körperoberfläche wird mit wulstigen Verbrennungsnarben versehen, also Brandblasen, die man/frau normalerweise versucht zu verhindern), aber auch durch Tatowierungen verursacht werden können.
Externer Linktip(in Sachen Hardcore):
Piercing kann zu einer ganzen Reihe schwerwiegender Komplikationen, von akuten über chronische Infektionen, Nervenschäden und mechanische Irritationen mit ästhetischen und funktionellen Narbenbeschwerden führen.
Grundsätzlich müssen beim Piercing und Tätowieren die gleichen Anforderungen an Hygiene und Asepsis wie beim ambulanten Operieren gelten.
Was ist vorher zu bedenken?
Sollten Sie sich mit dem Gedanken an ein Piercing tragen, oder mit einer Tätowierung liebäugeln, dann sollten Sie auf keinen Fall darauf verzichten, sich zumindest mündlich mit dem entsprechenden Piercer oder Tätowierer über die die Hygiene in seinem Studio erkundigen. In Sachen Piercing bieten diverse Ärzte ebenfalls die Möglichkeit, diese Verschönerungen in deren Praxis anbringen zu lassen.
Am Anfang war mein Nasenpiercing ein Spießrutenlauf
Ich selber trage einen Nasenpiercing, dessen Anbringung ich mir sehr lange überlegt habe. Einfach aus dem Grundgedanken heraus: “Ich zerstöre eine gesunde Nasenwand”. Für mich persönlich war immer klar, nur ein kleiner unauffälliger Knopf in der Nase, niemals ein Ring. Hier hatte ich jedoch die Rechnung ohne dem vorbildlich arbeitenden Piercingstudio gemacht: Wegen Infektionsgefahren wurde dort als Erstlingspiercing nur ein Ring angebracht. Bei diesem Ring wären Infektionen leichter erkennbar gewesen und ein Entfernen ebenfalls schneller möglich gewesen als bei einem Stecker.
Die zwei Wochen, die ich von diesem Ring geziert wurde, erschienen mir wie ein Martyrium. Ich kam mir ein bischen vor wie eine Kuh mit Nasenring. Ganz zu schweigen von einem konservativen Arbeitgeber, den anfänglichen Schmerzen und den regelmässigen Anwendungen von einem Antisptikum.
Piercing bei Jugendlichen unter 16 Jahren,
darf grundsätzlich nicht ohne schriftliche Einverständniserklärung der Eltern erfolgen. Ein solcher Eingriff sollte keine 08-15-Überlegung vor der Diskothek sein, die dann dort auf der Toilette von einem “Bekannten” angebracht wird.




