Archive for the '1. und wichtigstes: DU' Category

Langsam spricht es sich herum

Montag, November 19th, 2007

Es hat seine Zeit gebraucht, aber nachdem die Dove-Werbung ihrer Zeit schon einige Schritte voraus war, so registriert nun auch der Werbungskonsument dass superschlanke Modells gehörig leiden müssen um ihre Traumfigur zu behalten. Die eine oder andere benötigt Drogen um mit dem Druck klar zu kommen, manch eine hungert sich zu Tode. Alles Anzeichen dafür, dass die vorgeführten Glamourgirls so gar nicht aus dem Alltag kommen.

So belegt eine Studie der Florida State University, dass die erschreckende Zunahme an Fettleibigkeit zumindest einen positiven Effekt haben könnte: Das durchschnittliche Wunschgewicht der Frauen hat sich leicht nach oben korrigiert, von 66 auf 67,5 Kilogramm. Das wirkt im ersten Moment als keine besondere Ankündigung. Jedoch ist es der Ansatz zu sagen, ein paar Kilos mehr sind besser als Hungerknochen. Übrigens hat das auch den schönen Nebeneffekt daß die Anzahl der essgestörten Frauen sich leicht nach unten reduziert.

Besserer Sex?

Samstag, Oktober 20th, 2007

Sex-Forscher Prof. Habermehl (52) behauptet sogar: “Dicke machen besseren Sex! Denn sie sind Genussmenschen. Ihr Hormon-Haushalt ist ausgeglichener. Deshalb erleben sie den Sex intensiver.” Könnte das vielleicht einer der Gründe sein, warum oftmals mollige Frauen glücklicher und zufriedener in ihren Ehen sind? 

Haben doch auch wissenschaftliche Untersuchungen in den USA mit mehr als 1000 Paaren belegt: Fast alle Ehen, in denen die Frauen nicht ständig auf ihr Gewicht achteten, waren glücklich. Besonders schlanke Frauen sind demnach eher unzufrieden und daraus entsteht ein Risiko für die Partnerschaft.

Bewies doch eine Studie der Cornell Uni in Ithaca (New York) dass mollige Frauen eine glücklichere Ehe als ihre schlanken Geschlechtsgenossinnen führen. “Viele dicke Frauen sagten uns, dass sie in ihrer Ehe sehr glücklich seien, schlanke Frauen dagegen waren weit weniger zufrieden”, so die Auskunft von Professor Jeffrey Sobal, der innerhalb dieser Langzeit-Studie mehr als 1000 Paare immer wieder über ihr Eheglück befragte.

Was mir an dieser Stelle wichtig erscheint:
Schlanke, mollige oder dicke Frauen: jeder Typ davon ist anders und wird für den Partner mehr oder weniger befriedigend sein. Wir möchten hier ebensowenig mollige Frauen in den Himmel heben und schlanke “abwerten”. Wir sehen den Sinn dieser Homepage einfach darin den molligeren Frauen andere Informationen zur Verfügung zu stellen als die Werbung dies tut!

Hunger auf Rubensfrauen

Freitag, Oktober 19th, 2007

Schon vieles habe ich gehört über die Motive, die die Partnerwahl steuern: da war die Rede vom Mann, der seine Mutter sucht oder die Rede vom sozialen Status “je höher das Bildungsniveau des Partners, desto höher die eigene Wertigkeit”, oder oder oder. Noch nicht gehört hatte ich dass die Vorliebe für mollige Frauen daher rühert, dass der betroffene Mann “Hunger” habe.
 
Genau das aber will ein britisches Vorscherteam erkundet haben - London (pte/29.07.2006/11:25) Sie vertreten die Meinung der Hunger würde dem Mann die Entscheidung doktrieren welcher Typ Frau nun interessant erscheint. Die entsprechende Ausgabe des Wissenschaftsmagazins British Journal of Psychology http://www.bps.org.uk will durch eine Studie mit 61 männlichen Probanden nachweisen, dass die Liebe durch den Hunger ausgelöst werden kann.

Die Forscher gewinnen den Eindruck, dass der Hunger die Männer dazu verführe mollige Frauen als interessanter zu beurteilen und den Rubensfrauen mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Man denke nun etwa an die Geschichte, in der mollige Frauen als wohlhabend galten weil beispielsweise nicht überall Nahrung zu erhalten war. Eigenartig eigentlich die Kombination, dass in nahrungsmittelreichen Ländern eher die schlanken Frauen zu wirken scheinen und in ärmlichen Regionen die molligen. Diese geschichtliche Kombination eröffent sogar fast die mögliche Umkehrung dieser Aussage “Hungrige Männer stehen auf dicke Frauen”. Oder ist es einfach so, dass den Mann der Trieb Nachkommen zu zeugen zu Sexpartnern führt, die seiner Meinung nach die gesündesten Nachkommen zur Welt bringen? 

Aber wie immer kommt nun wieder die Werbung zum Zuge, die uns nämlich doktriert was wo normal zu sein hat und was außergewöhnlich ist.
Viren Swami vom University College in London und Martine Tovee von der Newcastle University http://www.ncl.ac.uk glauben, dass allerdings auch biologische Faktoren am Werk sind. “Kognitive Wahrnehmung, Antrieb und Interessen sind von der Physiologie, den Blutzuckerwerten, dem Hormonstatus abhängig. Und diese Werte stehen wiederum in engem Zusammenhang mit dem Hunger.”

In einem Versuch, bei dem die Probanden auf einer Skala zuerst ihren Hungergrad eintragen mussten und danach 50 verschiedene Frauen und in eng anliegenden Kleidern oder Leggings beurteilten, fiel das Urteil sehr deutlich aus: Hungrige Männer bevorzugten molligere Frauen. “Das macht deutlich, wie sehr die Physiologie unsere Empfindungen und Denkprozesse beeinflusst”, so der Psychologe. Das Ergebnis spiegle zudem folgende Tatsache wider: In mageren Zeiten werden die molligeren Frauen zum Ideal.

Eines räumen die Forscher jedoch ein: In Zeiten, in denen immer mehr Menschen Mahlzeiten auslassen und teilweise immer hungriger werden, gebe es eine Verschiebung der Präferenzen. Umgekehrt wollen die Wissenschaftler nun untersuchen, wie Frauen auf Männer reagieren. Tovee kann sich vorstellen, dass dieses Bild sich stark von dem der Männer unterscheide. “Wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge ist die Fähigkeit von Frauen, den eigenen, aber auch den Body-Mass-Index BMI eines anderen zu beurteilen, davon abhängig, wie sie sich selbst sieht.” In diesen Untersuchungen könnte sich auch ein Schlüssel zur Bekämpfung von Essstörungen, aber auch von Fettleibigkeit finden lassen. “Wenn wir in einer Gesellschaft leben, in der alle anderen dick sind, wird unsere Vorstellung des normalen Körpergewichts wahrscheinlich verändert”, so der Forscher. 

Irgendwie könnte an all den Aussagen ein Körnchen Wahrheit sein. Ist es nicht aber so, dass eine ganze Anzahl von Komponenten stimmen muss, bevor sich eine definitive Paarbindung ergibt? Denn irgendwie happert es bei mir an dem Gedanken, was ist, wenn der arme hungrige Mann gesättigt ist (sei es vom Hunger selber oder von der Partnerin)? Wäre es dann nicht so, dass diese Theorie platzen würde weil ja nun der Mann, gesättigt, diese mollige Partnerin nicht mehr anziehend findet? Warum aber bestehen so viele Beziehungen mit molligen Partnern über lange Zeitabschnitte?

Liebeskummer

Sonntag, Oktober 14th, 2007

Liebeskummer: er trifft arme wie reiche, schlanke wie Dicke, Männer und Frauen.

Verliebtheit oder Chemiechaos in unserem Körper?

Ist es nicht ernüchternd, wenn wir uns darüber klar werden, dass Liebe und Sex auf biochemische Prozesse zurückzuführen sind. Außenreize die ein Mensch verspürt, werden aufgenommen, verarbeitet und mit Reaktion beantwortet. Dieses ist ein Zusammenspiel der verschiedensten Moleküle. 

Um nicht den ganzen Zauber der Verliebtheit durch die Chemie zu erklären zu können gibt es wenigstens die Gewissheit, dass es sich nicht einen speziellen Schalter handelt, den man/frau umlegt um verliebt zu sein.

Es handelt sich um ein hochkompliziertes System der psychologischen Biochemie. Schon der Blutzuckerspiegel wirkt sich auf das Befinden eines jeden aus und somit auch indirekt auf das Liebesleben.

Lustempfindung und Belohnung als biochemischer Prozeß?

Es lassen sich Stoffe finden, die das Verhalten der Liebenden besonders stark prägen. Zu ihnen gehören Cortisol, Testosteron, Östrandiol, Dopamin, Adrenalin, Serotonin, b-Phenylethylamin (PEA), Oxytocin, Vasopressin und Endorphin zu zählen. So ist Dopamin wichtig für Belohnung und Lustempfindung und nebenbei somit wichtig für den Vorgang des Lernens. Wird Ratten, bei denen Dopamin für die steoreotypen Paarungsbewegungen verantwortlich ist, ein Dopamin-Rezeptor-Blocker verabreicht, so findet kein Geschlechtsakt statt.

Der Serotoninspiegel und die Gefühle

Serotonin in der richtigen Konzentration macht ausgeglichen und erzeugt wohliges Gefühl. Depressionen, Panikzustände und Suizidgedanken können von einem zu geringen Serotoninspiegel her rühren. Dieses Wissen wird pharmakologisch genutzt: Viele Antidepressiva erhöhen die Wirkungsdauer des Serotonins im synaptischen Spalt. Durch derartige Depressiva kann auch das soziale Verhalten erhöhte werden, wie in amerikanischen Studien herausgefunden wurde.

Mann und Frau oder Katz und Maus?!

Beruhigend erscheint, dass zumindest doch noch gewisse Außenreize vorhanden sein müssen, um das Liebesspiel zum Beginn zu bringen. Mit zunehmender Dauer einer Beziehung nimmt die Konzentration an PEA ab und das ganze läuft in ruhigeren Bahnen. Statt des PEA, dass einem die Unruhe eines frisch verliebten gibt, werden im Laufe der Zeit bzw. der Beziehung mehr Endorphine ausgeschüttet.

Naschkatze wegen Liebenskummer?

Wird übrigens bei Liebeskummer Mann oder Frau zur Naschkatze, dürfte das daran liegen, dass PEA in Schokolade in höheren Konzentrationen vorkommt. Der Liebesentzug wird quasi durch Schokolade wieder ausgeglichen.

Abhängig von einem Mann?

Sonntag, Oktober 14th, 2007

Wie oft macht es den Anschein: eine Frau, mit beiden Beinen im Leben stehend, Verantwortung tragend und absolut in der Lage sich abzugrenzen.

Aber, nicht immer entspricht das was wir sehen der Realität. Wie oft verbirgt sich hinter einer selbstbewußten Frau, die ihren Mann steht sehrwohl auch eine Frau, die von ihrem Partner abhängig ist?

Am deutlichsten beschrieben sind die Phänomene im Bereich der Co-Abhängigkeit. Sie finden sich aber auch bei ganz ‘normalen’ Paaren, bei denen keine offensichtliche Suchtmittelabhängigkeit besteht. Oft ist die Abhängigkeit von einem Partner damit verbunden, zu meinen, ihm die einzig mögliche Hilfe zu sein! Wenn wir nun die beschützende Rolle der Frau in der Gesellschaft und die Rollenvorstellungen einer Frau einbeziehen wird ein Zusammenhang recht klar!

“Ich tue alles für Dich” oder “Ich bin nichts ohne Dich” sind zwar wunderschöne Liebeserklärungen und beinhalten doch die Grundfundamente der Selbstaufgaben. Gesellschaftlich gesehen ist Abhängigkeit ein durchaus erwünschtes Moment - stabilisiert sie doch die Verhältnisse. Aber ist diese ‘Stabilität’ wirklich gesund?

Wie wirkt sich eine ‘abhängige’ Beziehung aus?

Frauen lassen sich von ihren Partnern demütigen, vielleicht sogar körperlich misshandeln und akzeptieren dieses. Die Schuld für Entgleisungen des Partners könnten sie sogar bei sich selbst suchen, trennen sich aber nicht vom Partner.
Frauen, die von einem Menschen abhängig sind, fragen sich sehr selten, wie es ihnen selbst geht - vielmehr sehen sie alles in Bezug und Wirkungsweise zum Partner.

Frauen reagieren in ihrer Abhängigkeit meistens mit stillem Leiden und Selbstschädigung bis hin zur Selbstzerstörung.

Wieviel Abhängigkeit ist normal?

Kein Mensch kommt daran vorbei, dass ein Kleinkind von der Mutter abhängig ist und Lebenspartner miteinander Kompromisse oder Lösungen finden müssen. Jedoch muss jeder Mann und jede Frau auch für sich alleine in der Lage sein das Leben zu führen, ohne Abhängigkeit oder Anwesenheit des Partners. Wenn beide Seiten das richtige Maß von Freiraum wählen - und zwar gegenseitig - kann das eine gesunde Beziehung sein, ohne Suchtcharakter.

Buchempfehlung
Die Romantikfalle. Und wie Frauen sich daraus befreien.
von Peg Grymes
Fischer-TB.-Vlg.,Ffm (2001)
Taschenbuch
Preis: EUR 7,90

Kurzbeschreibung
Als Peg mit 23 Jahren Liam heiratete, ging sie mit besten Vorsätzen in die Ehe. Sie arbeitete daran, ein gemütliches Zuhause zu schaffen und ihr Zusammenleben so schön wie möglich zu gestalten, ihre Ehe zur Zierde ihres Lebens und ihr Leben zu einem Monument der Liebe zu machen. Doch so sehr sie sich auch anstrengte, Liam zog es allabendlich in die Kneipe und Peg saß allein daheim und fühlte sich immer schlechter und unattraktiver. Aber noch immer glaubte sie, ein gepflegtes Heim und eine gepflegte Frau würden ihn schon häuslich werden lassen. Peg hatte den weitverbreiteten Fehler begangen und einen Mann geheiratet, dem sie bei seinem Alkoholproblem helfen wollte. Natürlich hatte sie geglaubt, daß ihre Liebe schon alles zurechtbiegen würde und sich alle Probleme in Luft auflösen würden. Und schon war sie in die Falle gegangen.
Dann lernte sie einen anderen Mann kennen, der für sie da war und ihr all das zu geben schien, was sie bei ihrem Mann so sehr vermißte.Wieder ein fataler Irrtum, denn es ist immer diesselbe Geschichte: Frauen lassen sich aus romantischen Gründen auf Affären ein, um sich wichtig und interessant zu fühlen. Anstatt sich auf ihre eigenen Werte zu besinnen, idealisieren sie den Mann und neigen dazu, ihr Selbstwertgefühl von einem Mann abhängig zu machen.
Peg Grymes hat sich aus dieser Falle befreit. Mit neu gewonnener Selbstsicherheit nahm sie einen zweiten Anlauf und kehrte zu ihrem Mann zurück. Nun will sie mit ihrem Buch den vielen Frauen, denen es ähnlich ergeht, Mut machen für ein eigenständiges, selbstbestimmtes Leben zu Zweit.Was ich nicht vorausgeahnt hatte, war, wie sehr Liams Verlangen nach Alkohol und seine Bestätigung durch Frauen mein Selbstbewußtsein untergraben und mich ans Ende meiner Kraft bringen würden. Ich hatte nie geglaubt, daß meine Liebe und Zuneigung einem Mann nicht genügen könnten. Vermutlich bin ich davon ausgegangen, sein Bedürfnis nach Bestätigung und Anerkennung voll und ganz befriedigen zu können. Doch Liams Bedürfnisse gingen über meine Person hinaus. Wenn eine Frau ihn zu interessieren schien und er mit ihr zu flirten begann, studierte ich sie genau. Zu Hause versuchte ich dann, an mir zu arbeiten, um mich zu “verbessern” und in die Frau zu verwandeln, die Liam offenbar begehrte. Sogar wenn ich ihn ertappte, wie er einer anderen Frau tief in die Augen blickte, und eigentlich verletzt und wütend war, blieb ich und beobachtete sie aus der Entfernung, anstatt ihnen ihre Drinks über den Kopf zu kippen oder das Lokal zu verlassen.Es war allenfalls eine Frage der Zeit, bis Liam mich wegen einer anderen Frau verlassen würde, die schöner oder jünger oder weniger schwermütig oder irgendwie “besser” war als ich. Weil ich nie ein Bild von mir entwickeln konnte, das wirklich zu mir paßte und Liam zufriedenstellte, dachte ich, es sei meine Schuld, daß ich nicht die Frau war, die er brauchte. Denn solange ich glaubte, seine Wünsche seien die logische Folge meiner Unzulänglichkeiten, litt ich völlig unnötig unter seiner Promiskuität. Im Prinzip habe ich mir einfach nie kritisch genug klargemacht, daß ich - auch wenn ich noch so sehr versuchte, fremden Normen nachzueifern - überhaupt nicht in der Lage war, einem Bedürfnis zu genügen, das im Grunde genommen nichts war als eine unerfüllbare Sehnsucht.

Beim nächsten Mann wird alles anders …

Sonntag, Oktober 14th, 2007

Zuweilen ist es nicht ganz einfach: auf der einen Seite möchten wir Menschen gerne eine schöne Beziehung, die beständig und konstant ist, auf der anderen Seite wollen wir uns doch die “Flugzeuge” im Bauch behalten. Leider schliesst nahezu dass eine das andere aus! Während Flugzeuge auf der Landebahn der inneren Gefühle zumeist am Anfang einer Beziehung stehen, sinkt die Anzahl dieser Landeanflüge mit der Dauer der Beziehung. Aus dem ganz einfachen Grund: je beständiger eine Beziehung ist, desto weniger Angst muß man um den Verlust des Partners haben.

Gefährlich kann es werden, wenn einer der Partner durch diese Sicherheit der Gefühle diese gleichsetzt mit Langeweile! Beides sind nämlich sehr unterschiedliche Dinge. Wenn es Menschen gewöhnt sind, in Beziehungen ständig mit Verlustangst zu kämpfen, so langweilt sie die innere Ruhe und die Kontinuität, die eine gesunde Beziehung mit sich bringt. Frauen, die mit Verlustängsten erwachsen wurden kennen das Gefühl der inneren Ruhe und Gelassenheit oftmals nicht, empfinden es vielleicht als todlangweilig wenn diese Unruhesituationen fehlen.

Wird es mit dem nächsten Partner anders?

Gerne kommt dann der gedankliche Ansatz: “Beim nächsten Mann wird alles besser!”. Ob dem so ist erscheint mir fraglich zu sein!

Ob hier das gefährliche Wort “beziehungsunfähig” verwendet werden kann, möchte und kann ich nicht beurteilen. Hilfreich kann es sein, wenn ein Partner innerhalb einer Beziehung ein Gefühl der Langeweile verspürt, sich zu fragen, wie das in vorangegangenen Beziehungen war. War es etwa ähnlich? War es so, dass ab dem Moment, wo man sich des Partners sicher war, ein Gefühl der Langeweile entstand? War es so, daß heftiges streiten und entsprechend emotionale Versöhnungen an der Tagesordnung waren? Empfinden sie das Gefühl von Liebe dann, wenn ihr Partner nach einem Streit gegangen ist, und sie nun wieder um ihn oder die Beziehung bangen?

Wenn eine Beziehung leichtfertig aufs Spiel gsetzt wird

Eines sollte nie vergessen werden: Beziehungen, die Sicherheit vermitteln und über Stabilität verfügen, könnten leicht als monoton angesehen werden. An Freundschaft und Liebe muss gearbeitet werden damit sie Bestand haben. Sollten Sie nämlich in einem Anfall des Gefühls der Langeweile Ihren Partner in die Wüste geschickt haben, so ist sehr fraglich, ob er sie wieder zurücknimmt! Sie haben ihm oder ihr dann nämlich weh getan, er versteht vielleicht die Welt nicht mehr und möchte nicht noch einmal leiden weil sie ihn abschieben!

Buchtipp für Sie:

Kurzbeschreibung
Die Studentin Constanze Wechselburger hat genug von ihrem Freund. Geizig ist er und emotional total blockiert. Ihre Suche nach der Zweierbeziehung ihrer emanzipierten Träume führt quer durch den progressiven Alltag. Wer ist der wahre Mann? Wie kommt frau an ihn ran? Und was dann?

Buchtipp für ihn:

Kurzbeschreibung
Dieser witzige und ironisch-bissige Guide wendet sich an all jene Männer, die nicht wissen, warum sie immer an die falschen Frauen geraten, noch keine Partnerin gefunden haben oder unglücklich mit einer Frau sind oder waren.

Dein Partner ist Alkoholiker?

Montag, Oktober 8th, 2007

Einen Alkoholiker an Deiner Seite?
Bingo, ein Schicksal, welches viele Frauen trifft (aber auch die umgekehrte Konstellation ist ebenso häufig und unglücklich) und in der derzeitigen Wirtschaftssituation in Deutschland ein Teufelskreis ist. Vielleicht hast Du noch einen Job, aber ob Du darin genug verdienst um einen Umzug zu finanzieren, ein neues Leben aufzubauen und alle Anschaffungen zu tätigen erscheint fragwürdig. Selbst wenn Du Dir sprichwörtlich “den Hintern aufreißt” so werden Dir bei einem Zweitjob (falls überhaupt die Chance besteht einen solchen zu erlangen) die Steuern den Mamutanteil wegfressen. 

Man(n) möge mir verzeihen, dass ich nur die weibliche Form anspreche, das liegt einfach daran, dass es sich hier um ein Frauenmagazin handelt - ebenso ist natürlich die Umkehrung möglich, indem “er” eine alkoholkranke Partnerin besitzt.

Ein Teufelskreis, aus dem ich leider auch nicht weiß, welche Lösung hinaus es gibt - aber einer, über den ich mich tatsächlich auslassen möchte weil es derzeit noch mehr Alkoholiker zu geben scheint als noch vor 10 Jahren - oder werden die, die bereits vor 10 Jahren ihre Laufbahn eingeschlagen haben nun auffälliger?

Solltet Ihr Interesse haben, einem Alkoholiker in einem Notfall zu helfen, dann gilt folgendes (obwohl ich der persönlichen Meinung bin, nur wenn “er” auf die Schnauze fällt, so kann er vielleicht etwas ändern. Die Rückfallquoten sind hoch und die wenigsten Alkoholiker werden irgendwann einmal normale Mitglieder der Gesellschaft) also wie gesagt, wer helfen will: Vor Abkühlung schützen und ins nächste Krankenhaus bringen. Dort wird man unter Umständen eine notfallmäßige Magenspülung vornehmen sowie Kreislauf und Atmung stabilisieren.

So, toll, der Alki ist stabilisiert und was ist mit Dir? Da ich ja schon eingangs der Meinung bin, dass Frau sich in einem finanziellen Teufelskreis bewegt sollte hier versucht werden sich so wenig die Butter vom Brot nehmen zu lassen wie möglich. Eventuell ein separates Mietkonto, damit Du nicht später für Deinen Alkoholiker aufkommen musst. Wenn Du noch nicht die Kraft hast Dich von ihm zu trennen, so ist das legitim weil eine solche Entscheidung viel Zeit und Kraft benötigt, aber lass Dir nicht noch die letzten Startchancen nehmen indem Du meinst ihm unter die Arme greifen zu können.

Laß Dir ja keine Schuldgefühle einreden: er trinkt und nicht Du! Ist sein Standardsatz “Bei einer Frau wie Dir muss man ja saufen…. kann man nur im Suff ertragen ect.” dann irgnorier ihn, er ist krank und hat keinen realistischen Überblick mehr. Denn er sauft sich um Kopf und Kragen, pardon Job und Führerschein. Lass Dich nicht anstecken, damit Du nicht auch diese - Deine - kleinen Sicherheiten verlierst.

Kinder von Trinkern leiden wesentlich häufiger an Depressionen, Angststörungen, Eß- und Drogenproblemen als die Durchschnittsbevölkerung. Vergleichbare Untersuchungen über die Ehefrauen fehlen zwar noch, aber für sie dürfte Ähnliches gelten, lass Dich nicht überrollen von seiner Krankheit!

Deine kleinen Schritte ….

Versuch nicht seinen Konsum zu kontrollieren, das klappt nie - eben so wenig wie der Versucht ihn abzulenken und dadurch von seinen Eskapaden abzulenken. Versuch Dir - auch wenn es schwer fällt - keifen, Türen schlagen oder ihn gar zu beschützen zu verkneifen. Übernimm nicht die Verantwortung für seinen Mißbrauch. Ich weiß, Du hast Angst vor den Spätfolgen wie Jobverlust ect., aber Du wirst sie nicht verhindern können, am wenigsten dadurch dass Du ihn in Schutz nimmst - dann trinkt er nur noch unbelasteter weiter. Laß ihn doch einfahren wegen unbezahlter Rechnungen - lass ihn doch mit dem Gerichtsvollzieher plauschen! Seine Schulden. “Was die Nachbarn denken?” fragst Du Dich. Die denken sich schon ihren Teil bevor der Gerichtsvollzieher erscheint, glaube mir!
Wenn Du mit seiner Sucht kooperierst machst Du Dich nicht nur mitschuldig, sondern Du bist coabhängig!
Ach ja, Drohungen wirken bei solchen Personen übrigens nicht - eher bei Dir, indem Du Dir später Vorwüfe machst, welchen Blödsinn Du von Dir gegeben hast oder dass Du unglaubwürdig geworden bist.

Geht offen damit um - das gibt Euch Kraft weil Ihr nicht mehr das Gefühl habt Euch zu verstecken oder ein Geheimnis wahren zu müssen und ihn zu beschützen. Beschützt Euch, Euer Leben und die die unbeteiligt sind an seinen Problemen. Wenig Sinn hat es wenn Du ihn nicht ansprichst weil Du wieder Saufereien vermutest und einfach nur schlecht gelaunt bist. Sag ihm in Ruhe was Du denkst und vorbei ist die Sache. Kein Streiten, dass hast Du nicht nötig! Keine Rechtfertigungen von ihm; die interessieren Dich nicht!

Du stehst nicht allein, in Großstätten gibt es Hilfe - auf dem flachen Land sieht das schon mau aus. Denn hier scheint es üblich zu sein, sich die Kanne zu geben. Vermutlich macht das hier den “wahren Mann” aus. Wenn Du das Gefühl hast, er ist ein Trinker, dann beginne mit den Vorsorgemassnahmen für Dich. Das hat mit ihm oder einer Trennung nichts zu tun! Das hat nur mit Dir zu tun, Dich zu stabilisieren, Deine Finanzen im Griff zu haben (oder es wenigstens zu versuchen).

Rache ist süße, oder sind Männer ein rachsüchtiges Volk

Montag, Oktober 8th, 2007

Oder wie lässt es sich erklären, daß in deren Gehirnen etwas mehr Platz ist für Rachegelüste als bei oder in der weiblichen Variante? So will zumindest ein Wissenschaftlerteam um Tania Singer vom University College London http://www.fil.ion.ucl.ac.uk analysiert haben und mittels fMRI-Gerät durch die Gehirnaktivität von 32 Freiwilligen, die an dem einfachen Spiel The Prisoner’s Dilemma teilgenommen hatten, festgestellt haben. Solche Scans der Gehirnaktivität öffnen der Vermutung Tür und Tor, dass Männer eine größere Befriedigung erleben, wenn Betrüger ihre wohlverdiente Strafe erhalten, besonders dann, wenn es sich um eine körperliche Strafe handelt. Innerhalb des Testspiels war es den Teilnehmern möglich zu kooperieren oder sich gegenseitig zu betrügen und auf diese Art und Weise entweder Kameradschaft oder Feindschaft zu provuzieren. Die Ergebnisse der Studie wurden in dem Fachmagazin Nature http://www.nature.com platziert. 

Nach diesem Spiel wurde den Teilnehmern ein fMRI-Scanner verabreicht und sie mussten/durfen sehen wie ihre Mitspieler mit elektrischem Strom behandelt wurden. Während dieses Vorganges wurde ihre Gehirnaktivität aufgezeichnet. Die Scans zeigten Unterschiede, wenn Spieler, die kooperiert oder die betrogen hatten betroffen waren. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass es Männern deutlich mehr Vergnügen bereitet zu sehen, wenn an jemandem Rache geübt wird, der sie ungerecht behandelt hat. Singer erklärte gegenüber New Scientist, dass sie einen so großen Unterschied nicht erwartet habe. 

Bei der Beobachtung der Verabreichung der Stromstöße wiesen beide Geschlechter eine erhöhte Gehirnaktivität in zwei Bereichen des cingulären Cortex auf, die mit der direkten Erfahrung von Schmerz in Zusammenhang stehen. Es wurde in der Vergangenheit bereits nachgewiesen, dass die so genannten Spiegelneuronen aus Empathie mit den Erfahrungen einer anderen Person heraus aktiv werden können. Männer und Frauen zeigten bei der Bestrafung von Betrügern eine leicht verringerte Aktivität. Das legt nahe, dass ein Gefühl der Empathie mit sozialem Verhalten in Zusammenhang steht. Die Aktivität verringerte sich bei Männern jedoch deutlich, wenn Schwindler bestraft wurden. Zusätzlich wurden verschiedene andere Gehirnregionen der männlichen Teilnehmer aktiv. Dabei handelte es sich um Bereich, die mit der Erfahrung von Belohung verbunden sind, wie das ventrale Striatum (Nucleus accumbens) und der orbitofrontalen Cortex. Diese Ergebnisse legen nahe, dass Männer nicht nur weniger Mitgefühl für Betrüger empfinden sondern, dass es ihnen Vergnügen bereitet, wenn sie bestraft werden.

Zeiten ändern sich

Montag, Oktober 8th, 2007

Wie eine weltweite Umfrage der Marke Dave von Uniliver in Auftrag gegeben hat. Hatte ich mich doch schon vor einem Jahr gewundert über die Werbekampagnen, die plötzlich das von der Werbung inizierte Frauenbild verließen um mollige oder ältere Frauen zu zeigen. Diese Studie wurde am Weltfrauentag 2007 veröffentlicht. Laut Unilever und deren Studie finden 91 Prozent der Frauen über 50, dass es an der Zeit ist, dass die Gesellschaft ihre Ansichten über “Frauen und Älterwerden” ändern soll. 

Tja, wem glaubt man nun? Der propagierten Meinung, dass die Hälfte der Frauen ihr Alter nicht verrät und die andere Hälfte dabei lügt oder der Studie von Unilever, laut der 78 Prozent der befragten Frauen stolz darauf sind ihr Alter zu nennen. Die Mehrheit dieser befragten Frauen beschreibt sich selbst als jung (59 Prozent), lediglich zehn Prozent als alt. “Die Bevölkerung wird immer älter und fasst die Rolle älterer Menschen ganz anders auf. Aber die Bilder, die die Gesellschaft vom Alter besitzt, folgen noch immer sehr tradierten Vorstellungen”, so Helen Karmasin vom Forschungsinstitut Karmasin, das die Studie in Auftrag von Unilever in Österreich durchgeführt hat. 

Gefragt wurde auch nach den größten Missverständnissen, die bezüglich Frauen über 50 bestehen. Am häufigsten genannt (67 Prozent) wurde der Umstand, dass Frauen nicht produktiv für die Gesellschaft sind, gefolgt von dem Missverständnis, dass Frauen über 50 keinen Spaß am Sex mehr haben (66 Prozent). “Es ist höchste Zeit, dass Frauen über 50 mehr Aufmerksamkeit bekommen”, so Michaela Winkler, Brand Manager Dave Österreich.

Der erste Schritt von Dave war mollige Frauen als fernsehtauglich zu präsentieren - jetzt folgt der Schritt “Frauen über 50″. “Es geht nicht darum, die Uhr zurückzudrehen, um auch mit sechzig noch auszusehen wie mit dreißig, sondern darum, in jedem Alter das Beste aus sich zu machen”, sagt Winkler weiter.

Zwischen Kindheit und erwachsen sein…

Montag, Oktober 8th, 2007

Wir wollen es hier wagen den ganz feinen Grad zu gehen zwischen der Kindheit, den Rollen die Mann/Frau als Kind spielen musste oder sich selber ausgesucht hat bis hin zu den Spielen der Erwachsenen, die oft unbewußt gespielt werden.

Meinen wir nicht alle unser Leben sei selbstbestimmt? Könnte es nicht sein, dass bereits innerhalb unseres Familiensystems das Fundament gelegt wurde für unser Haus der Partnerschaften und der Sexualität? Könnte schon in jungen Jahren die Persönlichkeit so geformt worden sein, dass sie leicht oder schwer Beziehungen eingeht? Dass er oder sie beständig und treu oder einfach verantwortungslos innerhalb von Freundschaften handelt?

Wurden vielleicht schon durch die Rollen als Kind - und ganz spezifisch die Rolle als Mädchen - uns Verhaltensweisen eingeimpft, die “schick” sind oder die begleitet werden von “das macht man als Mädchen nicht”??

Wenn Ihr Lust und Interesse habt, dann setzt Euch mal mit diesem bestimmt nicht leichten Thema auseinander - Ihr werdet Euch wundern, was dieses unbewußte Kind und das Verhalten als Kind für eine große Bedeutung für Euer Leben im hier und jetzt im Eurem Partner spielt….