Archive for the 'Kummer & Sorgen' Category

Mollig und rund! Na und?

Samstag, Oktober 6th, 2007

Weg von der ‘Du-darfst-Mentalität’ !
Schön, dass auch die Medien beginnen, sich weg von der ‘Du-darfst-Mentalität’ zu bewegen. Auch die Online-Ausgabe von Wahre Liebe wartet mit der Aussage auf: ‘Manche mögen’s dürr - manche etwas molliger. Das Vorurteil, dass mollige Frauen unerotisch sind, wird hiermit ad acta gelegt…’

Selber aufgebaut habe ich, als selber mollige, vor Jahren hier einen kostenfreien, privaten Kontaktmarkt für Rubensfrauen und ihre Verehrer aufgebaut. Zwar bin ich seit vielen Jahren in festen Händen, aber manch eine-/r ist noch auf der Suche nach dem passenden Gegenstück.

Nicht alle Männer stehen nämlich auf schlank!
Bestätigt werden kann diese Aussage ebenfalls durch vielfach vorhandene Kontaktanzeigenmärkte (aber auch Erotikseiten) die sich mit dem Themenschwerpunkt mollige Frauen auseinandersetzt. Ohne entsprechende Nachfragen würde es diese Seiten nicht geben!

In diesem Sinne:
Viel Spaß, viel Erfolg und die besten Wünsche für schöne Kontakte!
Rubensfrauen-Kontaktmarkt, auch für reife und erfahrene Frauen, die keine Lust haben sich zu verstecken.

Zurück zu Rubens?
Sicherlich ist es gesundheitlich nicht zu empfehlen, mehr Kilos als nötig auf die Waage zu bringen. Jedoch stellt sich die Frage, ob es notwendig ist, dass mollige Frauen immer und immer wieder von Diät zu Diät springen um dadurch Ihre Rundungen, die von vielen geliebt werden, los zu werden. Abzulehnen ist für mich persönlich das Thema Feeding, welches meiner Meinung nach eine gesundheitliche Gefährdung darstellt!

Verliebtheit oder Chemiechaos in unserem Körper?

Samstag, Oktober 6th, 2007

Ist es nicht ernüchternd, wenn wir uns darüber klar werden, dass Liebe und Sex auf biochemische Prozesse zurückzuführen sind. Außenreize die ein Mensch verspürt, werden aufgenommen, verarbeitet und mit Reaktion beantwortet. Dieses ist ein Zusammenspiel der verschiedensten Moleküle.

Um nicht den ganzen Zauber der Verliebtheit durch die Chemie zu erklären zu können gibt es wenigstens die Gewissheit, dass es sich nicht einen speziellen Schalter handelt, den man/frau umlegt um verliebt zu sein.

Es handelt sich um ein hochkompliziertes System der psychologischen Biochemie. Schon der Blutzuckerspiegel wirkt sich auf das Befinden eines jeden aus und somit auch indirekt auf das Liebesleben.

Lustempfindung und Belohnung als biochemischer Prozeß?

Es lassen sich Stoffe finden, die das Verhalten der Liebenden besonders stark prägen. Zu ihnen gehören Cortisol, Testosteron, Östrandiol, Dopamin, Adrenalin, Serotonin, b-Phenylethylamin (PEA), Oxytocin, Vasopressin und Endorphin zu zählen. So ist Dopamin wichtig für Belohnung und Lustempfindung und nebenbei somit wichtig für den Vorgang des Lernens. Wird Ratten, bei denen Dopamin für die steoreotypen Paarungsbewegungen verantwortlich ist, ein Dopamin-Rezeptor-Blocker verabreicht, so findet kein Geschlechtsakt statt.

Der Serotoninspiegel und die Gefühle

Serotonin in der richtigen Konzentration macht ausgeglichen und erzeugt wohliges Gefühl. Depressionen, Panikzustände und Suizidgedanken können von einem zu geringen Serotoninspiegel her rühren. Dieses Wissen wird pharmakologisch genutzt: Viele Antidepressiva erhöhen die Wirkungsdauer des Serotonins im synaptischen Spalt. Durch derartige Depressiva kann auch das soziale Verhalten erhöhte werden, wie in amerikanischen Studien herausgefunden wurde.

Mann und Frau oder Katz und Maus?!

Beruhigend erscheint, dass zumindest doch noch gewisse Außenreize vorhanden sein müssen, um das Liebesspiel zum Beginn zu bringen. Mit zunehmender Dauer einer Beziehung nimmt die Konzentration an PEA ab und das ganze läuft in ruhigeren Bahnen. Statt des PEA, dass einem die Unruhe eines frisch verliebten gibt, werden im Laufe der Zeit bzw. der Beziehung mehr Endorphine ausgeschüttet.

Naschkatze wegen Liebenskummer?

Wird übrigens bei Liebeskummer Mann oder Frau zur Naschkatze, dürfte das daran liegen, dass PEA in Schokolade in höheren Konzentrationen vorkommt. Der Liebesentzug wird quasi durch Schokolade wieder ausgeglichen.

Treue, Untreue und daraus resultierende Vaterschaftstests

Samstag, Oktober 6th, 2007

Ist es wirklich sinnvoll aufzuklären über eine tatsächliche Vaterschaft? Auf diese Frage bin ich gekommen, als ich ohne Sinn und Ziel surfte und dabei auf ein Forum stieß, in welchem sich einige Herren darüber unterhielten, wie oder ob sie Unterhaltszahlungen durch einen Vaterschaftstest einstellen könnten. Euere Meinung dazu könnt Ihr ja im “Erotikforum” abgeben.

Mit Sicherheit wird durch eine solche Infragestellung die Paarbeziehung verändert, aber auch die des betreffenden Kindes. Alleine durch die Zweifel, wer der tatsächliche Erzeuger ist dürfen Emotionen spürbar sein, die sogar ein Baby bemerken dürfe. Aristoteles vertrat die Meinung, dass Mütter ihre Kinder mehr lieben als Väter: warum wohl …. sie können sicher sein, dass es ihre sind.

Der Fortschritt der Wissenschaft und das in rechtlichen Grauzonen macht es heute möglich einen Vaterschaftstest zu “verlangen”. Manch

ein gehörnter Ehemänner oder Vermuter eines misstrauische One-Night-Stands die Gefahr und Möglichkeit sich nun als Mann auf die

Spurensuche zu begeben ist groß. Und genau hier dürften manche Männer in eine rechtliche Grauzone eintreten. Bei privaten Laboren, die eingeschickte Proben auch ohne Einverständnis etwa der Mutter oder des Erziehungsberechtigten des Kindes testen. berufen sich diese Dienstleister auf ein Urteil des Münchner Landgerichts I aus dem Juli 2003 (Az.: 17HK O 344/03). Demnach dürfen unverheiratete Väter die Abstammung eines Kindes ohne Wissen der Mutter genetisch überprüfen lassen. Ein heimlicher Abstammungstest meinen einige Richter, für das Wohl des Kindes besser als eine gerichtlich erzwungene Klärung der Vaterschaft - ebenso gibt es das “Informationsrecht des Vaters - und das Kind muss es sowieso erfahren” …. so sollte die Fairness meinen ….

In Zeiten, in denen das Geld immer knapper wird versucht manch einer sich durch Aberkennung der Vaterschaft um Unterhaltszahlungen zu drücken. Oft sind hier auch Rechtsmediziner im Einsatz und zweilen haben auch die Jugendämter Interesse daran, die Vaterschaft zu klären, um allen Beteiligten belastende und teure Gerichtsverfahren zu ersparen. Häufig werden dabei die genetischen Fingerabdrücke zu Rate gezogen, wenn ein Kind in der Trennungsphase eines Paares entstanden ist, und die Frau eventuell bereits einen neuen Partner hatte. Sprich in vielen Fällen wird die Ehelichkeit des Kindes angefochten.

Nach einem Beschluss der Bundesärztekammer und des Robert-Koch-Instituts in Berlin sollen Mediziner und öffentliche Institute Vaterschaften nur mit Einwilligung aller drei Beteiligten testen. «Geheime Überprüfungen von zweifelnden Männern sind tabu, auch wenn es natürlich schwarze Schafe gibt», so der Leiter des Kölner Instituts für Blutgruppenforschung und Vorsitzender des Bundesverbandes der Sachverständigen für Abstammungsgutachten.

Tja, und dann gibt es noch einen ganz anderen Aspekt….
Die Arbeitsgruppe der Innenministerkonferenz (IMK) befasst sich mit dem Thema ob bei Kindern aus binationalen Ehen und Beziehnugen immer ein Vaterschaftstest angeordnet werden soll. Die Innenminister der Bundesländer erwägen Vaterschaftstest zur Pflicht zu machen um so zu verhindern das Kinder und ihre Mütter sich so die deutsche Staatsbürgerschaft erschleichen - so eine Info der TAZ.

Sexuelle Belästigung

Samstag, Oktober 6th, 2007

Der Begriff sexuelle Belästigung, steht für verbale oder körperliche Übergriffe, die einen offenen oder verstecken sexuellen Hintergrund haben. Die Opfer von sexueller Belästigung empfinden diese auch als solche. Sie fühlen sich der Gewalt ausgesetzt und von der Person unter Druck gesetzt.
50 Prozent aller Frauen haben schon mal Erfahrungen mit sexuellen Übergriffen gemacht. In den leichteren Fällen der Belästigung, wird dies als unangenehm und lästig empfunden. Dabei kann man von dem so genannten “Angrapschen”, “Befummeln” und anzügliche Bemerkungen, die deutlich die Grenze überschreiten sprechen.

In schweren Fällen, ca. zehn Prozent der Fälle von Belästigung, versuchen die Täter das Opfer zum Geschlechtsverkehr zu zwingen, nötigen das Opfer durch Gewalt.

Aber nicht nur Frauen sind davon betroffen, sondern auch ca. 15 Prozent der Männer haben schon Erfahrungen mit sexueller Belästigung gemacht. In den meisten Fällen waren die Täter männlich nur selten sind sie weiblich.

Etwa ein Drittel der Übergriffe kommt von fremden Männern, ein weiteres Drittel auf das Konto von Familienangehörigen oder Verwandten und dem letzten Drittel sind meistens die Täter Kollegen, Freunde oder der Beziehungspartner.

Sexuelle Belästigung findet häufig auf der Straße, in der eigenen Wohnung oder aber am Arbeitsplatz statt. Insgesamt heißt das, weder der öffentlichen noch der private Raum Frauen und Männer ausreichend vor Belästigung schützt und ihnen Sicherheit bietet.

Die Opfer ziehen sich oft nach sexueller Belästigung zurück oder flüchten. Einige wenige versuchen mit Argumenten zu wehren oder körperlich zu wehren. Die meisten sind starr, hilflos und lassen das Geschehen über sich ergehen. Angst, Schreck, Wut, Ekel, Erniedrigung und Ohnmacht sind die Gefühle der Opfer.

In der Regel reagieren Opfer sexueller Belästigung, mit verstärkten Ängsten wenn sie einer ähnlichen Situation ausgesetzt werden. Angst vor Sexualität oder vor Männern sind häufige Symptome nach einer sexuellen Belästigung. Die Opfer vermeiden Konfrontation mit den Personen, den Orten, Situation und Verhaltensweisen. Auch Misstrauen, Schuldgefühl und Rückzug können die Folge sein. Je nach Ausprägung der Kränkung brauchen die Opfer oft Jahre, um das Geschehene zu verarbeiten. In vielen Fällen ist professionelle Hilfe angebracht, um mit dem Erlebten fertig zu werden.

Ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein ist der beste Schutz vor sexuellen Übergriffen oder verbale Attacken.

Sexsucht

Samstag, Oktober 6th, 2007

Sexsucht - bei Frau Nymphomanie und beim Mann Satyriasis oder auch Don Juan-Komplex, wie es in Fachkreisen genannt wird, kommt in der heutigen Gesellschaft immer öfter vor. Fälschlicherweise wird oft gedacht, dass Frauen häufig Probleme mit ihrem Trieb haben - dabei sind ca. 2/3 der betroffenen Männer. Also reines Wunschdenken des starken Geschlechts, eine ständig geile Frau zu Hause zu haben.

Sexsucht ist eine Krankheit also auch therapierbar, das prominenteste Beispiel hierfür ist Michael Douglas, der eine Therapie erfolgreich hinter sich hat. Wer Lust hat sich über dieses Thema zu unterhalten, für den gibt es im Forum die Möglichkeit dazu.

Ein/e Sexsüchtige/r ist ständig auf der Suche nach sexueller Befriedigung, die meisten der erkrankten sind aber nicht in der Lage einen Höhepunkt während des Verkehrs zu erleben. Viele haben auch das Problem keine innere Bindung zu dem jeweiligen Partner aufzubauen, um mit dieser Bindung einen festen Platz für ihre Sexualität zu finden, in der sie die emotionalen Bedürfnisse stillen können. Getrieben von der Hoffnung auf sexuelle Erfüllung, müssen sie immer neue Partner suchen.

Auch wird fälschlicher Weise angenommen, dass Frauen, die bei der Partnerwahl die Initiative ergreifen und ihre Sexualität offen ausleben “nymphoman” veranlagt sind. Sexsucht spiegelt sich weniger in der Art wieder, wer oder wie er/sie an die Sache “Sex” herantritt, sondern orientiert sich einzig und allein an dem Suchtverhalten.

Wie jede Sucht beginnt sie zunächst unbemerkt und steigert sich nur langsam. Die persönliche Freiheit wird immer mehr eingeschränkt, ja es kann nach längerer Dauer sogar zu Persönlichkeitsveränderungen kommen. Oft kann sogar der normale Alltag nicht mehr erfüllt werden und trotz der vielen sexuellen Kontakte wird derjenige immer mehr isoliert, was zu einem Leidensdruck führt, den diejenige durch noch mehr sexuelle Kontakte zu kompensieren versucht.

Früher glaubte man, Nymphomanie sei ein organisches Leiden und behandelte es auch dementsprechend. Etwa wurde Aderlass angewendet oder es wurden Blutegel angesetzt, auch das Auflegen von Eis sollte helfen. Im Extremfall wurde die Klitoris entfernt, um die Krankheit zu heilen.

Wie auch bei den anderen Süchten, gibt es bei Nymphomanie nicht eine Ursache; nein es kommen hier viele Einflüsse zum Tragen, sie liegen in der Kindheit, der Persönlichkeit und der Veranlagung begründet. Minderwertigkeitsgefühle, die Suche nach Geborgenheit und Nähe, sowie gestörte gefühlsmäßige Beziehungen können für die Nymphomanie ursächlich sein.

Barbara, (34) aus Obersulm hatte ca. 6 Jahre mit ihrer Sucht zu kämpfen. “Es war wie ein innerer Zwang bei mir. Ich konnte den ganzen Tag an nichts anderes denken, als an Sex”, gesteht sie ganz offen.

“In meiner Rolle als Nymphomanin, in die ich mich langsam und immer mehr hinsteigerte, fühlte ich mich alles andere als wohl. Ich verlor meinen Freund Jürgen, als er mitbekam das es neben ihm auch noch andere Männer gab. Es dauerte nicht lange, dann wandten sich auch meine Bekannten ab, als im Ort das erste Getuschel aufkam, ich wäre eine Dorfmatratze, Hure, und würde jeden über mich drüber steigen lassen.

Ich hab mich selbst immer mehr ins Abseits gestellt. Meinen Job habe ich vor 5 Jahren durch meine Sucht verloren, als ich mehrere Beziehungen zu meinen Kollegen hatte und es der Chef durch Umwege herausbekommen hatte. Ab dem Zeitpunkt war ich für die Firma nicht mehr tragbar.

Über Flirtlines habe ich versucht, mir neue Männer zu besorgen. Manchmal habe ich mich mit fünf Typen am Tag getroffen. Manche waren wirklich sehr nett und hätten auch gern mehr gehabt als ein One-Night-Stand. Allerdings war ich damals gar nicht mehr in der Lage eine richtige Bindung zu einem Mann aufzubauen. Für mich waren alle Männer nur ein Sexobjekt, obwohl ich nie richtig Befriedigung dabei verspürt hatte.”

Auch Werner (46) aus Hamburg litt über 10 Jahre an seiner Sexsucht. “Wenn ich so zurückdenke, hab ich bestimmt über 150 000 Euro in Bordelle gelassen. Angefangen hat meine Sucht bei einem Junggesellen-Abend. Meine Kumpels haben sich damals den Jux erlaubt, die gesamte Klicke in den Puff einzuladen. Für mich war das damals das erste Mal, und irgendwie hat es mich auf die Idee gebracht, häufiger diese Etablissements zu besuchen. Meine Ex-Frau war im Bett nicht besonders agil. Vielleicht ein Grund, warum ich die Besuche im Puff als Alternative genommen hatte.

Nach einiger Zeit wurden meine Besuche immer häufiger. Das gesparte Geld auf dem Sparbuch wurde immer weniger und irgendwann flogen meine heimlichen Ausflüge auf dem Kiez auf, als meine Ex-Frau die Quittungen fand. Mir blieb nichts anderes übrig als mich noch öfter nach anderen Frauen umzusehen und ggf. auch viel Geld dafür zu bezahlen. Bis ich vor 2 Jahren endgültig pleite war. Zum Glück habe ich einen richtig guten Freund, der mich ein wenig wachgerüttelt hat und die Initiative ergriff, mich in eine Selbsthilfegruppe zu schleusen. Von alleine hätte ich nie eine Therapie angestrebt.

Mein Problem ist zwar heute immer noch nicht weg, und die Sucht noch nicht bekämpft, aber ich arbeite daran.”

Um aus der Sexsucht wieder herauszukommen, sollte man einen Psychotherapeuten heranziehen, denn ohne professionelle Hilfe wird es nicht möglich sein den Teufelskreis zu verlassen.

Allerdings ist die Zahl der hierfür ausgebildeten Ärzte und Therapeuten in Deutschland noch sehr klein, es kann also schwierig werden einen geeigneten Therapeuten zu finden.

Eine erfolgreiche Behandlung wird sich über mehrere Jahre erstrecken. Sie wird das Ziel haben, dass die betroffene Person zunächst einmal wieder zu sich selbst findet und darauf aufbauen, dass der/die Betroffene wieder eine normale Beziehung zu seinen Mitmenschen findet.

Ausfluß (immer peinlich, meist aber auch schnell behoben!)

Montag, Oktober 1st, 2007

Peinlich, peinlich, da hat Frau doch das Gefühl, irgendetwas stimmt nicht mit den Geschlechtsorganen. Ein Pilz vielleicht? Vielleicht auch nur Einbildung?

Kein Portal, kein Experte und kein Online-Mediziner ersetzt den realen Besuch beim Haut- oder Frauenarzt. Auch wenn sie noch so sehr im Stress sind: diese Zeit muss sein! Zumindest dann, wenn sie Linderung ihres Problemes wünschen und gegenüber ihrem Intimpartnern verantwortungsbewußt sind.

Peinlich ist auf keinen Fall der Gang zum Arzt, sondern vielmehr die Angst davor. Denn nur Fachärzte und Ärztinnen können nach Ansicht eine klare Diagnose stellen und Behandlungsmethoden weisen. Die Inkubationszeit richtet sich nach dem jeweiligen Erreger und beträgt in den meisten Fällen zwischen 2 und 5 Tagen.

Der gestörte Schutzmechanismus der Scheide
Das normale Scheidenmilieu und eine intakte Schleimhaut können einer Scheidenentzündung erfolgreich vorbeugen. Auch dann, wenn es, wie beim Geschlechtsverkehr, zu einer massiven Erregerzufuhr und starken mechanischen Reizen kommt. Eine Scheidenentzündung ist meist auf eine Störung der Schutzmechanismen der Scheide zurückzuführen. Also keinesfalls peinlich, aber in jedem Fall ist eine fachärztliche Behandlung erforderlich.

Selbst dann, wenn es sich nicht um so gefährliche Krankheiten wie AIDS, Hepatitis (Leberentzündung), Herpesinfektion oder Feigwarzen (Condylome) handelt, so ist eine Infektion des Partners durch Bakterielle Infektionen, Pilzinfektionen oder parasitäre Erkrankungen unverantwortlich.

Erreger - einige sind “normal”, andere werden eingeschleppt
einige der Erreger gehören zur normalen Flora der Frau, andere werden von außen eingeschleppt. Am häufigsten geschieht dies durch den Geschlechtsverkehr. Man bezeichnet diese Erkrankungen dann als sexuell übertragbare Erkrankung oder im Englischen als sexually transmitted disease (STD). Dazu gehören z.B. die Gonorrhoe oder die Infektion mit Trichomonas.

Blasenentzündung oder ständiger Harndrang?

Montag, Oktober 1st, 2007

Viele Menschen kennen sie zum Glück überhaupt nicht, andere werden ständig von ihr gequält: der Blasenentzündung. Männer erkranken seltener an ihr, eine Behandlung jedoch ist bei ihnen ungleich schwieriger.

Bei Frauen sind zwar Blasenentzündungen nicht selten, dennoch sollte ganz besonders bei Teenagern (Mädchen und Knaben bis 12 Jahre) darauf geachtet werden, daß hinter Blasenentzündungen häufig angeborene Anomalien der Harnwege stecken, die einer speziellen Behandlung bedürfen.

Gefahrenquelle Sexualität?
Eine große Gefahrenquelle, neben Unterkühlungen, können Infektionen durch Sex sein, die diese gemeine Entzündung zum Leben erwecken. Einmal chronisch, kann es zu einer seelischen Belastung werden, die nicht zu verkennen ist. Es handelt sich dabei zwar um keine Geschlechtskrankheit, die Erkrankung wird aber oft durch häufigen oder sehr heftigen Sex ausgelöst. Die Ursache ist entweder eine Infektion oder eine Prellung. Eine solche Infektion kann ihren Ursprung in den Nieren oder im Blut nehmen und sich von dort auf die Blase ausbreiten (sogenannte absteigende Infektion). In der Regel verläuft sie jedoch aufwärts über die Harnröhre (aufsteigende Infektion).

Schmerzen beim Wasserlassen oder häufiger Harndrang?
Dann könnte ein Besuch beim Arzt förderlich sein. Zumeist ist ein solches Problem leicht lösbar durch die Verschreibung von Antibiotika. Quälen sie sich also nicht herum, wenn sie denken, auch sie könnten ein Opfer einer Blasenentzündung geworden sein!

Ein paar nützliche Ratschläge zur Vermeidung von Entzündungen im Blasenbereich:
Genügend trinken (Wasser, Tee, andere Getränke), mindestens zwei Liter Flüssigkeit pro Tag.
Die Blase täglich mehrmals entleeren, sobald sich Harndrang meldet. Auf möglichst vollständige Entleerung achten.
Bei der Intimhygiene nicht übertreiben, auf Deobinden und diverse Intimwaschlotionen verzichten.
Nach dem Geschlechtsverkehr die Blase vollständig entleeren. Statt eines Scheidendiaphragmas und einer spermientötenden Creme ein anderes Verhütungsmittel wählen.
Die Missionarsstellung meiden.
Bei Neigung zu wiederholten Blasenentzündungen Unterkühlung vermeiden (nicht auf kalter Unterlage liegen od. sitzen, die Füsse nicht in kaltes Wasser tauchen).

Heilmittel Preiselbeersaft
Kürzlich veröffentlichte dpa die Information, daß Preiselbeersaft einer Studie zufolge vor Harnwegsinfekten schützen kann. Um rund 50 Prozent können dadurch widerholte Infektionen verhindert werden.

Unter anderem berichtet dieses die “Ärzte Zeitung” unter Berufung auf eine finnische Untersuchung. Diese Forscher hatten Frauen mit häufigen Harnwegsinfekten täglich 50 Milliliter Preiselbeersaft-Konzentrat trinken lassen. Zwei Vergleichsgruppen erhielten den Angaben zufolge entweder so genannte Lactobacillus-Drinks, die sonst bei Harnwegsinfektionen angewandt werden, oder gar kein Medikament. Unter den insgesamt 150 Frauen wiesen die Safttrinkerinnen die besten Werte auf. Ursache seien vermutlich die im Preiselbeersaft enthaltenen Tannine. Diese chemischen Verbindungen blockierten das Einnisten bestimmter Bakterien. Rezept vom SWR3

Lieber kurz zum Arzt als lange leiden
Lassen sie sich helfen und sich nicht quälen, wenn eine solche Entzündung bei ihnen “Gast” geworden ist. Ein harmloser Besuch beim Arzt und einige Tage die Beigabe von Antibiotika machen aus ihnen wieder einen Menschen ohne die Qual des ständigen Harndranges!

Borderline - Schmerz + Selbstzerstümmelung = Borderlinesyndrom

Montag, Oktober 1st, 2007

Was ist das eigentlich für eine ‘Krankheit’ über welche zunehmend mehr gesprochen und geschrieben wird? Warum verletzen sich Menschen selbst? Können diese sich selbst nur noch durch eigenen Schmerz erfahren?

Nicht einfach zu beschreiben ist das Borderline-Syndrom, da es vielzählige Auffälligkeiten mit sich bringen kann. Dazu gehören:
Stimmungsschwankungen und Probleme Situationen zu bewältigen, innere Leere, Angst vor dem Alleinsein und in manchen Fällen auch der Hang sich selber (zuweilen bis zur Selbstmordabsicht) zu verletzen.

Schwierig zu erkennen …
… ist der schmale Pfad zwischen kurzzeitiger Melancholie und der Entwicklung dieser Persönlichkeitsstörung. Theorien gehen von einer
spezifischen Entwicklungsstörung vor dem zweiten Lebensjahr aus. In dieser sensiblen Entwicklungsphase eines Kleinkindes können sich also unbewußt Konflikte mit den nahen Bezugspersonen manifestiert, die sich dann später im Erwachsenenleben als Symptome, z.B. als Selbstschädigung, zeigen.

Eine Frauenkrankheit wie die Magersucht?
Erstaunlicherweise ist diese Krankheit, die zumeist auf Selbstschädigung abzielt (ebenso wie Magersucht) überwiegend bei Frauen zu finden.

Etwa ein Prozent der Bevölkerung erkrankt an der Borderline Persönlichkeitsstörung. Die Borderlinestörung zählt demnach zu den verbreitetsten psychischen Störungen. Bei 20 Prozent aller Patienten, die in psychiatrischen Krankenhäusern aufgenommen werden zeigen sich Symptome der Borderline Persönlichkeitsstörung. Ein Viertel der Betroffenen ist männlich. Betroffen sind meist Mädchen und Frauen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren.

Behandlung und Heilungschancen
Die absolute Heilung wird (wie bei jeder Sucht) in den seltensten Fällen erreicht werden können. Aber in Verbindung mit einer Psychotherapie kann es wieder gelingen Sinn im Leben zu finden und nicht sich selbst über den eigenen Schmerz zu finden. Eine rein medikamentöse Behandlung ist unter keinen Umständen anzuraten, da es sich beim Borderlinesyndrom um eine psychische Krankheit handelt, deren Ursachen festgestellt werden müssen, um ein neues Leben zu erlernen. Eine gleichzeitige Verbareichung von Lithiumpräparaten (Dämpfung der Stimmungsschwankungen), Antidepressiva (Linderung der Depressionen) oder Neuroleptika (zur Behandlung der psychotischen Symptome) kann je nach Art und Intensität der Symptome mit dem behandelnden Arzt und/oder Therapeuten vereinbart werden.

Das Grundfundament zu einer neuer Art von ‘Leben’ dürfte jedoch in der therapeutischen Behandlung liegen. Wobei es auf den einzelnen Menschen ankommt, welche Therapie er für hilfreich und fördernd hält.

Deppressionen und Traurigkeit

Montag, Oktober 1st, 2007

Speziell bei Frauen führen Hormonumstellungen und Schicksalsschläge oftmals zu seelischen Problemen. Jedoch räumte eine große Pilotstudie der Universität in San Diego (USA) ein, nur von Natur aus depressive Frauen leiden unter den Wechseljahren. Es ist keine grundsätzliche Begleiterscheinung dieser Hormonumstellung.

Wobei dennoch nicht ganz auszuscheiden ist, dass diese Wechseljahre als Auslöser für eine große Traurigkeit in Frage kommen können. Die Frauen, die bereits in jungen Jahren Deppressionen erlebt haben, werden dieses eventuell auch während der Wechseljahre erleben. Wichtig ist das Wissen um die Gefahr um dem schleichenden Gefühl der Unzufriedenheit - von dem man oftmals nicht einmal weiß, woher es jetzt kommt - entgegen zu treten. Ein guter Arzt/Ärztin kann zuweilen ganz einfach und schnell diese Traurigkeit “wegblasen”.

Obwohl das Krankheitsbild in seiner ausgeprägten Form sehr schwer ist, gehört es dennoch zu einer der dankbarsten seelischen Erkrankungen: es lässt sich nämlich sehr gut und erfolgreich mit Medikamenten behandeln.

Originalbericht bei Quelle: Vavo.de - Die Seiten für Menschen über 40.

Damenbart und Körperbehaarung, menschlich und nicht peinlich

Montag, Oktober 1st, 2007

In der warmen Jahreszeit gilt es zumeist schick und attraktiv sich als Frau ‘haarlos’ zu zeigen. Enthaarungscremes und Rasierklingen sind nützliche Helfer. Was ist aber dann, wenn Haare an frauenuntypischen Stellen wachsen?

Aufgeworfen wurde dieses Thema durch eine Anfrage durch eine Mail an mich. Grund genug sich etwas über dieses Thema kundig zu machen. Unser Aussehen, unsere Behaarung, aber auch unsere Fähigkeit Kinder zu gebären wird durch unsere Hormone ermöglicht - oder auch erschwert.

Wenn Hormone Frauen männlich werden lassen
Erschwert wird das Leben einer Frau ganz sicher, wenn sie sich nicht mehr typisch weiblich fühlt. Beispielsweise bei Körperbehaarung an Oberlippe und Kinn, Innenseite der Oberschenkel, Schamregion aufwärts bis zum Bauchnabel oder auch bei Haarwuchs an der Brust. Dies bezeichnet man medizinisch als Hirsutismus.

Eine Steigerungsform ist möglich, wenn neben dem männlichen Behaarungstyp auch andere Zeichen der Vermännlichung hinzu kommen, wie beispielsweise eine tiefer werdende Stimme, eine Vergrößerung des Kehlkopfes, Veränderungen der Körperproportionen, eventuell eine Vergrößerung der Klitoris . Eine Überproduktion der männlichen Sexualhormone ist hier die Ursache. Meist bleibt dann aufgrund der Hormonsituation die monatliche Blutung aus. Bei dieser Hormonstörung sind die männlichen Erscheinungen so stark ausgeprägt, dass man medizinisch von Virilismus spricht.

Was tun?
Zuerst einmal nicht verzweifeln! Sie sind Frau auch wenn ein paar Haare an Stellen sprießen, an welchen sie nicht hingehören! Da aber die Hormone auch großen Einfluß auf das seelische Wohlbefinden haben erscheint ein Gang zum Fachmann unausweichlich!

Bei ungefähr 90 % der Frauen mit diesem Erscheinungsbild liegt eine Veranlagung vor. Die dunkelhaarigen Frauen und Südländerinnen sind viel häufiger betroffen und leiden auch stärker unter der vermehrten Behaarung als die blonden. Die Familienanamnese ist also immer wichtig. Handelt es sich um eine reine Veranlagung, so ist der Spiegel der männlichen Hormone im Blut normal, insbesondere der Testosteronspiegel.

Kleine Ursache, große Wirkung?
Auslöser sein könnten auch Medikamente verschiedenster Stoffgruppen sein; daher sollten Sie mit Ihrem Arzt bei entsprechender Symptomatik darüber sprechen, ob die von Ihnen eingenommenen Medikamente wirklich auch Sie und ihren Hormonhaushalt zugeschnitten sind.

Wenn Sie also spüren, dass Ihr Körper anders wird scheuen Sie sich nicht einen Arzt zu kontaktieren. Eine kleine Ursache kann eine große Wirkung haben. Eine ‘kleine’ Hormonschwankung kann für große seelische Beklommenheit sorgen! Ihr Hausarzt kann Ihnen mehr verraten und: diese Symptome sind ihm nicht fremd. Kein Grund also sich zu schämen oder sich unweiblich zu fühlen!